In Oberhausen wird dank der „Klassenkasse“ kein Kind mehr zurückgelassen
Theater für alle

Theaterpädagogin Anke Weingart und Patricia Nickel-Dönicke vom Theater mit Marc Bücker und Andreas Walter vom Rotary Club Oberhausen Antony-Hütte inmitten der Schauspieler im Theaterfoyer. 
^Foto: Kerstin Bögeholz für Rotary
  • Theaterpädagogin Anke Weingart und Patricia Nickel-Dönicke vom Theater mit Marc Bücker und Andreas Walter vom Rotary Club Oberhausen Antony-Hütte inmitten der Schauspieler im Theaterfoyer.
    ^Foto: Kerstin Bögeholz für Rotary
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Das Foyer des Theaters Oberhausen: Begeisterte Jugendliche strömen aus dem Stück „Fake On Me. Mein digitales Leben analog“.

Direkt im Anschluss an die Vorstellung, die das Publikum auch diesmal wieder zu stehenden Ovationen hingerissen hat, übergeben Präsident Marc Bücker und Vorstandsmitglied Andreas Walter vom Rotary Club Oberhausen Antony-Hütte freudestrahlend einen symbolisch mit Theatertickets gefüllten Plexiglaswürfel an Chefdramaturgin Patricia Nickel-Dönicke, Chefdramaturgin und stellvertretende Intendantin des Theaters Oberhausen. „Weil Theater auch notwendig ist für Kinder und Jugendliche, deren Familien weniger Geld haben als andere, und weil wir diese so wichtigen Gruppenbesuche unbürokratisch ermöglichen wollen, haben wir gemeinsam mit dem Theater die Klassenkasse erfunden. So wird der Besuch im Klassen- oder Kitaverband unbürokratisch möglich, ohne dass offengelegt werden muss, wer sich den Besuch sonst nicht hätte leisten können“, so Marc Bücker über die Aktion der Rotarier.
Unterstützt werden Kinder, deren Eltern sich keine Theaterkarte leisten können. Ein Anspruch muss dabei nicht nachgewiesen werden. Patricia Nickel-Dönicke ist begeistert: „Das Verfahren ist kinderleicht: Lehrer und Erzieher geben einfach bei der Ticketbuchung an, wie viele der Tickets nicht von den Eltern selbst bezahlt werden können und somit aus der Gruppenkasse finanziert werden müssen.

Am Geld darf es nicht scheitern

Dieser Fehlbetrag wird dann automatisch von der Klassenkasse übernommen, die Pädagogen müssen dafür nichts weiter tun. "Wir freuen uns sehr, dass auf diese unkomplizierte Weise gewährleistet wird, dass Kinder und Jugendliche gemeinsam und unbesorgt Theater erleben können.“
In dieser Spielzeit erwartet die Kinder und Jugendlichen im Theater Oberhausen ein breites Repertoire unter anderem mit „Dein Name“ (ab 2), „Drei Farben“ (ab 2), „Nachts“ (ab 4), „Chalk About“ (ab 8), „TRASHedy“ (ab 10), „Der Sandmann“ (ab 13), „Tigermilch“ (ab 14), „Bilder deiner großen Liebe“ (ab 15).
Ganz besonders freuen können sich Kinder jetzt schon auf „Heidi“ (ab 6), die ab dem 24. November im großen Haus des Theaters Oberhausen zu sehen ist.

Autor:

Jörg Vorholt aus Oberhausen

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