Wölfin im Kaisergarten ist tot

(jvo) Wölfin Mary war schwer krank. Foto: Lokalkompass-Bürgerreporter Wolf Wigman.
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Oberhausen. Das Wolfsgehege ist seit knapp einem Monat verlassen. Mary, die letzte Wölfin im Tiergehege im Kaisergarten musste aufgrund einer Krebserkrankung eingeschläfert werden.

Mary kam mit ihrer Schwester Chrissie im Herbst 2006 halbjährig ins Tiergehege. Im letzten Jahr wurde Chrissie in den Zoo Schwerin vermittelt, wo sie mit einem älteren Wolfsrüden vergesellschaftet wurde. Grund hierfür waren jahrelange Auseinandersetzungen zwischen den beiden Schwestern, bei denen Mary so zu Schaden kam, dass eine dauerhafte Trennung der beiden Tiere erfolgen musste.
Da die Wiedervergesellschaftung älterer Wölfe schwierig ist und kein geeignetes Tier hierfür zu finden war und auch der Versuch einer Vermittlung der Wölfin in einen anderen Tierpark erfolglos war, blieb die Wölfin allein.
Bevor neue Tiere einziehen können, muss eine grundlegende Überarbeitung und Erweiterung der Anlage erfolgen. Die Planungen und Kostenzusammenstellung hierfür laufen.
Die Haltung von Wölfen im Kaisergarten hat eine lange Tradition und die Präsentation dieser großen Beutegreifer hat heutzutage eine neue Aktualität. Durch die Einwanderung von Wölfen auch in Nordrhein-Westfalen beginnen die Diskussionen um die Gefahr, den die Anwesenheit solcher Tiere mit sich bringen könnte. "Leider fundieren solche Diskussionen oft auf viel Unwissenheit und auf ein durch 'Schauermärchen' überliefertes Bild dieses Tieres. Es ist daher besonders für die städtische Bevölkerung wichtig, den Wolf kennen und damit hoffentlich auch lieben zu lernen", so Tiergehege-Leiterin Dr. Anette Perrey.
Sorgen hat man übrigens auch bezüglich des Luchses, der sich in einem bereits sehr hohen Alter befindet.
Aber es gibt auch Nachwuchs im Tiergehege zu bestaunen. Die Wurfzeit bei den Damhirschen hat begonnen. Die ersten beiden Kitze kamen vor rund zwei Wochen zur Welt. Noch liegen sie meist versteckt hinter Ästen oder in Mulden. Aber schon bald wird man sie auf der Anlage verstärkt beim Tollen beobachten können.
Nach einer ersten Geburt vor gut vier Wochen, ist ebenfalls vor etwa zwei Wochen bei den Steinböcken ein zweites Jungtier zur Welt gekommen.

Autor:

Jörg Vorholt aus Oberhausen

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