Aktionsbündnis „Oberhausen sattelt um“:
Erfolgreiche Halloween - Fahrraddemo: Oberhausen braucht sichere, breite, komfortable Radwege stadtweit und lückenlos!!

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Am Abend des 31. Oktober 2019 führte das Aktionsbündnis „Oberhausen sattelt um“, bestehend aus ADFC Ob/Mh, Stadtteilladen ANNA28, Bündnis 90/die Grünen, BUND Oberhausen, Linke Liste, Parents for Future, Bürgerliste Oberhausen, ISO Oberhausen & alle Fahrradfreund*innen, eine Gruseldemo durch um mit phantasievollen Gestaltungen der Fahrräder und und gruseligen Verkleidungen auf Sicherheitsprobleme für Radfahrer*innen aufmerksam zu machen.

Mit Beginn der „dunklen Jahreszeit“ wird es für Radfahrer*innen und Fußgänger*innen im Straßenverkehr gefährlicher. Auch ein gut beleuchtetes Fahrrad kann bei schlechtem Wetter schnell übersehen werden. Neben der Notwendigkeit ausreichender Beleuchtung wurden auf der Route der Fahrraddemo öfter angehalten um auf fehlende Radwege z.B. an der Mülheimer Straße, Helmholtzstraße, und Hermann-Albertz-Straße aufmerksam zu machen. Holprige, zu schmale und schlecht einsehbare Radwege an Teilen der Concordiastr., Buschhausener Str. und Ebertstr. lassen kaum komfortables Radfahren zu. Viele Radfahrende fühlen sich auf dieser z.T. schlechten Infrastruktur nicht sicher.

Konkrete Forderungen in Bezug auf Route der Fahrraddemo: 

  • Breitere Radverkehrsanlagen in der Bahn-Unterführung Concordia Straße,rot markierte Radwegfurten am Kreisverkehr; durch einspurige Führung des Autoverkehrs (MIV) auf der nördlichen Seite der Concordia Straße bis zur Duisburger Straße Raum für farblich markierte, geschützte Radfahrstreifen.
  • Wegnahme mindestens einer Autofahrspur auf der Mülheimer Straße und auch dort farblich markierte, breite, geschützte Radstreifen (Protected Bike Lanes) auf beiden Seiten und Randbegrünung.
  • Hermann-Albertz-Straße und Helmholtzstraße für Autofahrer als Einbahnstraße (Innenstadtring); die frei werdende Fahrspur wird als geschützter Radstreifen (PBL) umgestaltet.

Bei der Abschlusskundgebung vor dem Hauptbahnhof wurde darauf hingewiesen, dass angesichts der Klimaschädlichkeit und des Ressourcenverbrauchs des motorisierten Verkehrs eine Umgestaltung des Stadtverkehrs hin zu einer klimafreundlichen und nachhaltigen Mobilität mit hoher Priorität angegangen werden muss. Es wird erwartet, dass Politik und Verwaltung der Stadt Oberhausen die konkreten Forderungen des Aktionsbündnisses „Oberhausen sattelt um“ ernst nehmen und das Radwegenetz in Oberhausen so umbauen, dass der Verkehrsanteil des Radverkehrsvon derzeit 6 % auf 25 % gesteigert werden kann!
Das Aktionsbündnis „Oberhausen sattelt um“ bedankte sich ausdrücklich für die gute Begleitung durch die Polizei, die damit eine sichere Fahrt der Demonstrant*innen ermöglichte.

Autor:

Cornelia Schiemanowski aus Oberhausen

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