Fridays for Future
Globaler Klimastreik am 24. September auch in Oberhausen

„#AllefürsKlima“ – unter diesem Motto ruft „Fridays for Future“ am Freitag, 24. September 2021, weltweit zum globalen Klimastreik auf – und auch in unserer Stadt findet eine Demonstration statt. Diese beginnt um 15:00 Uhr am Oberhausener Hauptbahnhof und findet am Altmarkt ihren Abschluss. Neben Redebeiträgen freuen sich die jungen Klimaaktivisti, bei der Schlusskundgebung die Bands „Nears2far“ und „DecisionofLife“ begrüßen zu dürfen.

Bundestagswahl im Fokus

Vor allem die anstehende Bundestagswahl steht dabei im Fokus der „Fridyas for Future“ und sie stellen in einer Pressemitteilung fest, dass „die demokratischen Parteien zwar den Klimawandel anerkennen und Klimaschutzkonzepte vorlegen“, doch diese Konzepte gehen den jungen Menschen nicht weit genug. Sie fordern eine konsequente Einhaltung der 1,5°C-Grenze des Pariser Klimaabkommens.

„Ein Wahlkampf, der sich bereits auf inhaltslosen Nebenschauplätzen abspielt, kann es sich nicht weiter leisten, die Klimakrise als ein notgedrungenes Nebenthema abzuspeisen“, kritisiert Aktivist Jason Michalek. Und Madita Perschul fügt hinzu: „Die konkrete existenzielle Bedrohung der Menschen und insbesondere unserer Generation wird gekonnt verharmlost und ignoriert.“

Naturkatastrophen wie das Hochwasser in Deutschland, aber auch Waldbrände und Überschwemmungen weltweit, sind auch für Lion Rudi ein Grund, für Klimagerechtigkeit zu demonstrieren: „Jetzt geht es nicht darum, sich um Kleinigkeiten zu streiten, sondern darum, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um das 1,5°C-Ziel noch knapp einhalten zu können. Dafür gehe ich am 24. auf die Straße!“

Das sind die „Fridays for Future“

Die „Fridays for Future“ gehen zurück auf Greta Thunberg, die als Fünfzehnjährige am 20. August 2018 erstmals die Teilnahme am Unterricht verweigerte, um auf die aus ihrer Sicht verfehlte Klimaschutzpolitik Schwedens aufmerksam zu machen. Hierbei verwendete sie in den sozialen Medien unter anderem den Hashtag „#FridaysForFuture“. Ende 2018 fanden dann erste Demonstrationen in Deutschland in dieser Form statt.

In Oberhausen gibt es seit 2019 eine eigene Ortsgruppe. Neben den eigenen Klimastreiks engagiert sich Fridays for Future Oberhausen unter anderem im „Bündnis für den Erhalt des Sterkrader Waldes“ gegen den geplanten Ausbau des Autobahnkreuzes Oberhausen. Im Sommer 2021 führten sie in unserer Stadt außerdem ein vielbeachtetes Klimacamp unter dem Motto „Sterki bleibt“ durch.

Autor:

Tobias Szczepanski aus Oberhausen

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