Kooperation bei der Machbarkeitsstudie zur „Walsumbahn“
Kehrt die alte Bahnlinie zurück?

Der Haltepunkt Buschhausen der Walsumbahn im Jahr 2012. Einen ausführlichen Artikel zum Thema aus dem selben Jahr finden Sie unter lokalkompass.de/244188. Foto: Marc Keiterling
  • Der Haltepunkt Buschhausen der Walsumbahn im Jahr 2012. Einen ausführlichen Artikel zum Thema aus dem selben Jahr finden Sie unter lokalkompass.de/244188. Foto: Marc Keiterling
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Bereits seit einiger Zeit gibt es Bestrebungen, die Eisenbahnstrecke von Voerde über Walsum nach Oberhausen mit Anbindung an die Strecke Duisburg – Düsseldorf für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) zu reaktivieren.

Nun haben sich die Städte Duisburg, Oberhausen, der Kreis Wesel mit den Städten Dinslaken, Voerde und Wesel sowie der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) zusammengeschlossen und beabsichtigen, als Kooperationspartner bei der Vorbereitung, Vergabe, Erstellung und Finanzierung einer Machbarkeitsstudie zur „Walsumbahn“ zusammenzuarbeiten. Dafür haben jetzt alle Beteiligten eine Absichtserklärung unterschrieben. Unterstützt wird das Vorhaben durch das Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen.
Vorausgegangen war ein fraktionsübergreifender Antrag der politischen Vertreter im VRR an den Vorstand der VRR AöR, mit den beteiligten Kommunen Gespräche aufzunehmen und bei der Erstellung und Finanzierung einer Machbarkeitsstudie zu kooperieren.
Hendrik Wüst, Verkehrsminister des Landes NRW, unterstrich in seinem Grußwort, wie wichtig solche Maßnahmen sind, um weitere Regionen durch den SPNV zu erschließen und Verkehre von der Straße auf die Schiene zu verlagern. Deshalb unterstützt das Land entsprechende Vorhaben, wenn sie nachgewiesen verkehrlich und wirtschaftlich sinnvoll sind.

Erster Schritt zur Reaktivierung

Auch die politischen Vertreter begrüßten die Unterzeichnung der Absichtserklärung als wichtigen ersten Schritt für eine Reaktivierung der „Walsumbahn“ und bekräftigten ihre künftige Zusammenarbeit für den weiteren Prozess und die Festlegung weiterer Regelungen.
Im Mittelpunkt der geplanten Machbarkeitsstudie wird eine Kosten-Nutzen-Untersuchung von erforderlichen Infrastrukturmaßnahmen stehen.
Damit die „Walsumbahn“ vor Fertigstellung des neuen ÖPNV-Bedarfsplans mittels Übergangsregelung in den noch aktuellen ÖPNV-Bedarfsplan aufgenommen werden kann, muss unter anderem eine sogenannte standardisierte Bewertung durchgeführt werden.
Mit der Machbarkeitsstudie soll eine neutrale Grundlage für die weiteren Planungsschritte geschaffen werden, um das Vorhaben weiterführen bzw. umsetzen und die Förderfähigkeit feststellen zu können. Als verantwortlicher Projektkoordinator wird der VRR die Machbarkeitsstudie ausschreiben, vergeben und den gesamten Prozess begleiten.

Autor:

Klaus Bednarz aus Oberhausen

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