Bündnis für den Erhalt des Sterkrader Waldes
Koalitionsvertrag wichtigstes Thema bei Bündniskonferenz

Das wichtigste Thema bei der digitalen Zusammenkunft des „Bündnisses für den Erhalt des Sterkrader Waldes“ am Abend des 24.11.2021 war der erst wenige Stunden alte, am Nachmittag in Berlin vorgestellte, Koalitionsvertrag der künftigen Bundesregierung. Die zentralen Fragen waren: Was steht drin zum Bundesverkehrswegeplan? Was bedeutet die Vergabe des Verkehrsministeriums an die FDP?

Zumindest die in Bezug auf den Bundesverkehrswegeplan angekündigte Bedarfsplanüberprüfung mit Dialogprozess sowie der stärkere Fokus auf Erhalt und Sanierung bei Bundesfernstraßen stimmt die Bündnismitglieder hoffnungsvoll, dass der geplante Ausbau des Autobahnkreuzes Oberhausen bald vom Tisch sein könnte. „Anhaltender bunter und diverser Protest seit über einem Jahr, dazu 56.000 Unterschriften und immer mehr Bürgerinnen und Bürger, die sich gegen die geplante Baumaßnahme positionieren, sprechen eine deutliche Sprache, die auch in Berlin gehört werden muss“, so Tobias Szczepanski stellvertretend für das Bündnis.

Und auch den Lärmgeplagten macht der Koalitionsvertrag Hoffnung: Die Mittel für die Lärmsanierung, sprich Lärmschutz ohne Ausbau, sollen ausgeweitet werden. „Wir standen und stehen als Bündnis klar für Lärmschutz am Autobahnkreuz Oberhausen, der dringend notwendig ist - auch ohne Ausbau“, erklärt Cornelia Schiemanowski und ergänzt, dass die aktuelle Überarbeitung des Lärmaktionsplans der Stadt Oberhausen eine gute Möglichkeit für Betroffene ist, auf ihre Situation aufmerksam zu machen und ihren Bedarf geltend zu machen. Bis zum 13. Dezember 2021 können noch entsprechende Anregungen an die Stadt gegeben werden.

Unterstützung erhofft sich das Bündnis nun auch von der hiesigen FDP. „Wir würden es begrüßen, wenn die Oberhausener FDP uns bei unseren Forderungen für den Erhalt des Sterkrader Waldes und den Verzicht auf den aktuell geplanten Ausbau des Autobahnkreuzes Oberhausen unterstützt und dies auch an den künftigen Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) weiterträgt“ so der einmütige Tenor in der Konferenz.

Die geplanten Aktionen für das kommende Jahr nehmen derweil weitere Formen an: Den Auftakt machen soll eine Fotoausstellung im Frühjahr, die die Schönheit des Waldes noch einmal eindrucksvoll beleuchtet. Diese soll dann als Wanderausstellung für öffentlicheEinrichtungen in Oberhausen zur Verfügung gestellt werden.

Autor:

Cornelia Schiemanowski aus Oberhausen

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