Projektfortschritt und Notfallmanagement bei Bahnplanungen im Mittelpunkt
Roadshows vor Ort

 Die Brücke an der Rosa-/Rothofstraße. Foto: Archiv
  • Die Brücke an der Rosa-/Rothofstraße. Foto: Archiv
  • hochgeladen von Klaus Bednarz

Am 26. Februar tagte zum 16. Mal der Projektbeirat für die Ausbaustrecke Emmerich-Oberhausen. Die Mitglieder des Projektbeirates diskutierten aktuelle Themen, die Entwicklungen im Projekt und den Stand der Maßnahmen.

Mit der Stadt Oberhausen konnte ein Vergleich zum Streckensicherheitskonzept abgeschlossen werden. Alle Teilnehmer begrüßten auch die Aufnahme einer zusätzlichen 650m langen Schallschutzwand in den Planfeststellungsbeschluss. Ob und wie transparente Elemente durch den Beschlussinhalt möglich sind, wurde eingehend beleuchtet.

Klage abgewiesen

Die verbliebene Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss richtete sich noch gegen den Schall- und Erschütterungsschutz im Bereich Kaisergarten. Das Bundesverwaltungsgericht hatte die Klage im Dezember 2018 abgewiesen.
Wichtiges Thema des Projektbeirates war auch der Umgang mit Notfällen. Die bundesweit geltenden Regeln wurden intensiv diskutiert und für den Niederrhein vereinbart, dass erneut ein „Übungszug“ durch die DB AG zur Verfügung gestellt wird.
Hier sollen die Feuerwehren im Frühsommer die Gelegenheit erhalten, an einem realen Güterzug Notfallhandlungen zu üben und Erfahrungen an verschiedenen Wagentypen zu sammeln. Für die zweite Jahreshälfte sagte die DB Netz AG eine Informationsveranstaltung für die Feuerwehren und Gemeinden zu. Dort sollen die Strukturen, rechtlichen Rahmenbedingungen und Abläufe zum Notfallmanagement der DB AG vorgestellt und die Kontaktwege aufgezeigt werden.
Auch bei den Bauaktivitäten wurde Fortschritte erzielt. Nachdem im Januar 2017 die Bauarbeiten an der Rosa-/Rothofstraße begannen, konnte die fertiggestellte Brücke von der DB Netz AG an die Stadt Oberhausen übergeben werden.
Im Jahr 2019 wird das Projekt verstärkt in die dezentrale Baustellenkommunikation gehen. Mit dezentralen Infobüros, regelmäßigen Roadshows vor Ort und zielgruppenspezifischen Dialogangeboten, soll den Ansprüchen der Bürger nach Transparenz auf der Baustelle Rechnung getragen werden.
An der Sitzung des Projektbeirates nahmen Vertreter des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur, des Ministeriums für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, der DB AG, regionale Bundestagsabgeordnete, Vertreter des kommunalen „Arbeitskreises Betuwe“, der Niederrheinischen IHK Duisburg – Wesel – Kleve zu Duisburg, Vertreter der Bürgerinitiativen sowie ein Vertreter der kommunalen Feuerwehren teil. Die Brücke an der Rosa-/Rothofstraße. Foto: Archiv

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen