RRX auch für Wohnungsmarkt von Bedeutung

„Hervorragende Verbindungen durch den ÖPNV“ hält Wilhelm Hausmann auch für notwendig, weil „darüber die Wohnungsmärkte in den aktuell besonders unter steigenden Mieten und der Knappheit an Mietwohnraum leidenden Regionen entlastet werden können“.

Der Oberhausener CDU-Landtagsabgeordnete begrüßt deshalb, „dass der Rhein-Ruhr-Express nun offensichtlich mit voller Kraft auf die Schiene gebracht werden soll“: „Nordrhein-Westfalen ist mit 388 000 Kilometern im Jahr 2016 das Stauland Nummer eins in Deutschland. Natürlich brauchen wir einerseits eine Entlastung unserer Straßen. Die kann über vernünftige Züge, die in einer attraktiven Taktung die Metropolen verbinden, erreicht werden. Andererseits waren aber auch die Mieten in NRW noch nie so hoch wie heute. Und wer komfortabel pendeln kann, der kann ausweichen und hat mehr Auswahl auf dem Wohnungsmarkt.“

Hausmann, der baupolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag ist, verweist darauf, dass Oberhausen schon jetzt für Düsseldorfer Wohnungssuchende interessant sein kann, weil seit Dezember 2016 der RE 19 die Städte im regulären Betrieb im 20-Minuten-Takt verbindet: „Ein hohes Lied auf die Verkehrs- und Wohnungsbaupolitik der rot-grünen Landesregierung kann ich allerdings nicht singen. Rekordstaus, hohe Mieten, zu wenige Häuser und Wohnungen und ein Schienenverkehrsprojekt, das schon vor zwei Jahrzehnten auf den Weg hätte gebracht werden müssen, sind ja alles andere als ein Ruhmesblatt.“

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