Todesschüsse der Polizei

Wehret den Anfängen!
Die tödlichen Schüsse im Polizeipräsidium Oberhausen waren aus der subjektiven Sicht des handelnden Polizeibeamten unvermeidlich. Wer schon mal auf einen Menschen geschossen hat weiß, es ist ein Reflex. Wer geübt und trainiert ist, verwendet keine Pistole im Gebäude, nicht in der Nahdistanz. Pistolenschüsse haben keine Stopwirkung, wie ein Revolver, von den Querschlägern abgesehen. Deshalb waren 12 (zwölft) Schüsse notwendig, um das Stopziel zu erreichen.

Geeignetes Mittel ist der Schlagstock als Waffe. Der gezielte Schlag stoppt sofort. Es ist zu hoffen, dass nicht nur der Fokus auf den Beamten gerichtet wird, auch auf die Vorgesetzten und deren eventuelle Versäumnisse. Nachdenkens Wert der Halbsatz in der WAZonline – „der zuvor mehrere Beamte mit einem Messer angegriffen haben soll.“ Kein Wort ist bei Bild oder Focus oder sonst zu finden, ob es noch Schlagstöcke bei der Polizei in Oberhausen gibt. Bundesweit wird eine DPA-Meldung wortgetreu verbreitet. Auch der Schlagstock ist eine Waffe. Die Verletzungen sind aber nicht tödlich.

Zum Schluss: „Die Hemmschwelle, Gewalt anzuwenden, sei allerdings gesunken.“ Dies gilt für die Gesellschaft allgemein, es fehlt nicht nur an der Sozialkontrolle auch an der Akzeptanz von Polizei und Ordnungsbehörde. Wer weiß, dass es einen Polizeibeirat gibt. Wann wurde die letzte Fuß-Streife der Polizei gesehen. Zur Klarheit: bevor nun nach „Hilfssheriffs“ oder gerufen wird, ich bin für eine Kultur des Miteinanders gegen ein Wegschauen.

Autor:

Siegfried Räbiger aus Oberhausen

Webseite von Siegfried Räbiger
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