Vom Gartendom zum Hippodrom?

Alle Fotos: Peter Hadasch
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Zehn Jahre Ärgernis Gartendom. Von Vandalen heimgesucht, der Schandfleck Osterfelds. Das soll jetzt anders werden.

Seit ein paar Tagen sind die Sicherungsarbeiten an der Vestischen Straße im vollen Gange. Mit der Rechtsübertragung auf die OGM im Januar, ist sie als Eigentümerin für das Gebäude sowie das Umfeld des Gartendoms verantwortlich. Ende Oktober hatte die OGM das Objekt bekanntermaßen für 970.000 Euro gekauft. Bis Mitte April soll alles fertig sein.
Die Vorarbeit zum Abriss haben über Jahre immer wieder nächtliche Besucher geleistet, den Rest erledigen jetzt Oberhausener Unternehmen. Säubern und Sichern ist hier die Devise, das kostet noch einmal 120.000 Euro. Das Gebäude wird jetzt so verschlossen, dass auf normalem wege keiner mehr ins Innere kommen kann, „Außer er seilt sich vom Dach ab”, so OGM-Geschäftsführer Hartmut Schmidt.

Zukunftsnutzung

Drei Ideen schweben im Raum, wie der Gartendom in Zukunft genutzt werden könnte. Bei der Nutzung als „Targetdome” ist Schmidt skeptisch. Vom Bürgerring kam die Idee, hier künftig eine Ausstellung zum Thema „Energie und Nachhaltigkeit” einzurichten. Die dritte Vision ist die Ungewöhnlichste: Im Garten dom könnten Pferde für Therapeutisches Reiten untergebracht werden.
Wo früher Glasscheiben im Sockelbereich den Gartendom zierten, werden bald Paneele aus Stahlblech angebracht. Von innen sollen sie mit riesigen, bis zu 5 mal 30 Meter großen Fotoinstallationen mit Osterfelder Ansichten schmücken. Damit nicht gleich wieder die Vandalen ihr Unwesen treiben können, bewacht ein privater Wach- und Schließdienst den Gartendom.

Autor:

Klaus Bednarz aus Dinslaken

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