Gesundheitsamt Oberhausen: Informationen zum Coronavirus
Ansteckungsrisiko in Deutschland sehr gering

An einem Impfstoff gegen das Coronavirus wird intensiv gearbeitet. Gegen die Grippe dagegen ist die Impfung seit Jahren bewährt. Foto: Archiv
  • An einem Impfstoff gegen das Coronavirus wird intensiv gearbeitet. Gegen die Grippe dagegen ist die Impfung seit Jahren bewährt. Foto: Archiv
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Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat gestern (Donnerstag, 30. Januar) auf Grund der globalen Verbreitung von 2019_nCoV (neues Coronavirus) eine „gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite“ ausgerufen. Im Folgenden informiert das Gesundheitsamt Oberhausen über das Coronavirus.

Coronaviren sind seit Mitte der 1960er Jahre bekannte Erreger, die sowohl Menschen als auch verschiedene Tiere wie Vögel und Säugetiere infizieren können. „Gewöhnliche“ Coronaviren verursachen meistens milde Erkältungssymptomatiken mit Husten und Schnupfen. Bestimmte Coronaviren, wie auch jetzt das neue Coronavirus, das erstmals um den Jahreswechsel in China auftrat, können aber auch schwere Infektionen der unteren Atemwege verursachen und zu lebensbedrohlichen Lungenentzündungen führen.

Das Gesundheitsamt Oberhausen hat deshalb in den letzten Tagen verschiedene Maßnahmen ergriffen, um die Bürger vor einer Infektion durch dieses Virus zu schützen. So hat das Gesundheitsamt unter anderem Kontakt zu den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sowie den Krankenhäusern aufgenommen, um Beratungs- und Unterstützungsleistungen anzubieten und auf die wichtige gesetzliche Verpflichtung der medizinischen Dienstleister der Stadt aufmerksam zu machen, nämlich Fälle von Krankheitsverdacht und bestätigter Erkrankung unmittelbar dem Gesundheitsamt zu melden.

Nur dadurch, dass Verdachts- und Erkrankungsfälle möglichst zeitnah gemeldet werden, kann das Gesundheitsamt schnell reagieren: Durch Ermittlung der jeweiligen Kontaktpersonen kann diese entsprechend beraten und eine Weiterverbreitung der Erkrankung verhindert werden.

Die Wahrscheinlichkeit, an einer Coronavirusinfektion zu erkranken, ist in Deutschland und somit auch in Oberhausen, derzeit sehr gering. Ein begründeter Verdacht besteht nur dann, wenn Symptome einer Atemwegsinfektion (Husten, Luftnot) bestehen und gleichzeitig innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einem bestätigten Erkrankungsfall bestanden hat. Ein weiterer begründeter Verdacht besteht, wenn klinische oder röntgenologische Hinweise auf eine akute Infektion der unteren Atemwege vorliegen und gleichzeitig bis maximal 14 Tage vor dem Erkrankungsbeginn ein Aufenthalt in der chinesischen Provinz Hubei (inklusive der Stadt Wuhan) stattfand.

Kein Verdachtsfall in Oberhausen

Im Falle einer solchen Konstellation sollten sich betroffene Bürger medizinische beziehungsweise ärztliche Hilfe einholen. Das Gesundheitsamt empfiehlt, sich in solchen Fällen zunächst telefonisch an einen niedergelassenen Arzt oder an eine Ambulanz einer Klinik zu wenden. Wichtig: Auf keinen Fall sollten Bürgerinnen und Bürger unangemeldet erscheinen, um eine weitere Verbreitung der Infektion zu unterbinden. Die medizinisch Verantwortlichen in der Stadt werden die Patienten im Rahmen eines Telefonats entsprechend anweisen, was im Falle eines Verdachts zu tun ist. Stand heute (Freitag, 31. Januar) gibt es keinen Verdachtsfall in Oberhausen.

Für weitere Fragen zum Thema Coronavirus steht das Gesundheitsamt unter den bekannten Rufnummern und der Service-Hotline 825-2570 gerne zur Verfügung. Zudem gibt es auf www.oberhausen.de generelle Informationen zum Coronavirus.

Autor:

Klaus Bednarz aus Dinslaken

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