Eine kleine alltägliche Geschichte, Teil 2

Die Kunst miteinander zu reden.

Erfahren Sie die Geheimnisse der Rhetorik und guter Verständigung.
Wer fragt verführt, wer nicht fragt lässt sich führen.
Das ist es! Unter vielen Teilnehmern falle ich nicht auf und muss nix sagen nur zuhören.
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Tage später fährt sie in die Stadt um sich mit ihrer Freundin im Cafe zu treffen.
Auf dem Weg zum Cafe kommt sie an einen Buchladen vorbei und in der Auslage spricht sie ein Buch mit dem Titel: „Liebe Dich selbst …. und es ist egal wen du heiratest“ an, dann geht sie weiter.

Im Cafe angekommen wartet sie auf ihre Freundin, bestellt einen Cafe Latte und nimmt sich einige Frauenzeitschriften. Nachdem sie erwartungsvoll ihr Horoskop in der einen Zeitung gelesen hat, wo es heißt: „Ihr Tag wird heute sehr aufschlussreich“ liest sie in der anderen Zeitschrift: „Sie werden heute außergewöhnliche Erfahrungen machen.“

Endlich kommt ihre Freundin mit einen gutem Freund. Nach der herzlichen Begrüßung und Vorstellung fragt sie: Nah, hast du dir heute Verstärkung mitgebracht. Nein, antwortet sie, Tomas traf ich Zufällig auf meinem Weg. Irritiert fragte Tomas: „Hallo Mädels um was geht es? Klärt mich mal bitte eine auf.“ – „Ach lass mal Tomy, es ist nichts Besonderes nur der allgemeine Stress in der Partnerschaft“. – „Oh, sagt Tomas „das kenne ich. Da habe ich gerade heute Morgen gelesen. Warum Männer ein Verhältnis mit ihrer Sekretärin und Mitarbeiterin anfangen“.

Und was der Unterschied zwischen Seitensprung und Fremdgehen ist. Und warum fragen die beiden Frauen? Die Sekretärin versteht ihren Chef und sie entdecken gemeinsame Interessen und Ziele. Rita pflegte 25 Jahre eine Beziehung mit ihrem älteren Chef. Sie fuhr mit ihm Weltweit zu Messen und Seminare und war die stolze Geliebte. Wieso stolze Geliebte, fragte eine Frau. Naja, meint Tomas, Rita war die Frau für schöne Stunde. Sie stand nicht am Herd, Waschmaschine oder Staubsauger. Sie übernahm andere Verpflichtungen. Die Betroffene wurde ganz still und kehre bedenklich in sich.
Plötzlich braust sie auf: „Das glaube ich jetzt nicht: Habt ihr beiden euch diesen Unsinn ausgedacht um mich fertig zu machen. Was ist das für ein Tag mit so vielen Zufällen.
Zuerst finde ich zufällig in der Buchhandlung dieses Buch, dann lese ich zufällig im Cafe diese Zeitschriften und dann alle gute Dinge sind Drei kommst du, meine beste Freundin, zufällig mit Tomas der zufällig heute Morgen was in der Zeitung zum Thema liest“.

Sie war auf 180 und musste erst mal eine rauchen und eine Pillen nehmen um wieder runter zu kommen.

„Hallo, ist da jemand zuhause“, fragt ihre Freundin, „nun komm mal wieder runter und zur Besinnung“. – „Alles Unsinn und du spricht von Besinnung“. Tomas schreitet ein und sagt:
„Hör mir bitte zu! Es ist nicht alles Unsinn und Zufall sondern es fällt dir jetzt alles zu weil du es bist die mit ihren Gedanken diese Dinge in ihr Leben zieht. Deine Gedanken reflektieren wie in einem Spiegel. Das nennen die Psychologen: Das Gesetz der Resonanz oder das Gesetz der Anziehung:“ -
„Nee, Nee, das glaub ich jetzt nicht, meine beste Freundin die ich aus dem Kindergarten kenne schleppt mir einen Esoteriker an. Das kann doch nicht wahr sein, mir reicht es für heute, ich bin dann mal weg“. Steht auf und verlässt beide.
Verdutz schauen sich beiden an während Tomas ihrer Freundin die Verknüpfungen zwischen Denken und Handel erklärt, geht sie noch mal zu dem Buchladen und kauft das Buch. Zufällig ist niemand außer der Verkäuferin im Buch-Laden als sie zur Kasse schreitet. „Oh ein schönes interessantes Buch,“ sagt die Verkäuferin an der Kasse. „Aha, und wieso“, fragt sie?
Die Verkäuferin antworte; „ich vermute mal sie stecken in einer tiefen Ehe – Krise?“ -
„Wie kommen sie denn darauf, sind auch Wahrsagerin oder Esoterikerin?“ – „Entschuldigen sie bitte, sie sind zufällig in einer esoterischen Buchhandlung vom Schicksal geführt worden“.
„Das auch noch, Esowatch, Zufall und noch Schicksal was ist das für ein Tag heute, wohl Freitag der 13. Januar 2012“. - Genau sagt die Verkäuferin das stimmt, heute ist der 13.01.2012.“ -
„Na und was wollen sie damit sagen?“- „Freuen sie sich doch mal, denn heute ist ein besonderer Tag.“ - „Aha und wieso das?“– „Weil die Quersumme von dem Datum die Eins ist und mit der 1 fängt alles an. Ohne die 1 wäre nichts. Am1. Tag sprach Gott es werde Licht.“

„Also seid ihr heute denn alle, von allen guten Geisterverlassen, verrückt und durchgeknallt“, unterbricht sie die Buchhändlerin.“
JA, lautet die Antwort,- „Ich bin aus der Norm, unnormal, verrückt außergewöhnlich und durch die Normale Grenze geknallt. Die meisten Leute leben unauffällig, im gewöhnlichen Durchschnitt. Sie haben Angst sich aus den Grenzen der gesellschaftlichen Norm zu erheben.
Die 1 steht dafür, dass ihnen heute noch ein Licht aufgeht zur Aufklärung und Erleuchtung“.

Fluchtartig verlässt sie die Buchhandlung und geht durch die Straßen ihrer Stadt. Sie schaut sich die Schaufester an um sich von den ESO Gedanken abzulenken, aber es werden immer mehr Gedanken und sie sieht nicht die Ware in den Schaufenstern sondern ihr Spiegelbild und die Menschen hinter ihr. Sie erlebt eine andere Sichtweise, sie ist die Nr. EINS. - Sie kann sich selber in der ersten Reihe sehe, die Ware, die Leute hinter ihr oder hinter die Kulissen ins Geschäft. Wahnsinn, sie hat ihre Einstellung ihre Sichtweise geändert.
Egal durch welches Fenster sie schaut, sie erkennt sich selbst. Das ist ihr noch nie aufgefallen. Nun erinnert sie sich an den Titel: „Liebe dich selbst und es ist egal, wen du heiratest“.

Völlig außer sich läuft sie zurück ins Cafe um sich bei ihrer Freundin und Tomas zu entschuldigen. Ihre Tasse, aus der sie ihren Cafe Latte trank, steht noch auf dem Tisch aber von den beiden keine Spur. Sie Fragt die Kellnerin, wo die beiden Gäste sind die bei ihr mit am Tisch saßen? Die Kellnerin fragte: „welche Gäste?“- „ Na meine Freundin und dieser Tomas?“ – „Ich habe nur sie gesehen und bedient, sie saßen allein, tranken ihren Cafe Latte und waren sehr tief in einer Zeitung versunken. Plötzlich sind sie aufgesprungen und haben ohne zu bezahlen fluchtartig das Cafe verlassen“. –„Was habe ich? Ich entsinne mich nicht“.

Sie bezahlt schweigend, peinlich berührt verlässt sie ihr Cafe und geht wieder zu ihren Spiegelbildern. Desto länger sie sich darin betrachtet entdeckt sie immer mehr Neuigkeiten. Langsam fast Besinnungslos geht sie durch die Gassen wie in Trance. Sie sieht die Menschen aber nimmt sie nicht wahr. Plötzlich hört sie eine Stimme die sagt: „Wundert es dich wie viele neue Praxisschilder an den Häuser sind? So viele Psychiater, Psychologen, Psychotherapeuten, Neurologen usw. haben sich in hier niedergelassen. Warum nutzt du diese Hinweise nicht und fragst um Rat?“ - Ich habe bisher immer eine Lösung gefunden und alles alleine geschafft, warum sollte ich jetzt fremde Hilfe in Anspruch nehmen? Wie steh ich denn da, was werden unsere Geschäftsfreunde denken: Die Frau von einen erfolgreichen Unternehmer legt sich auf die Therapeuten Couch. Nee, das kannst du vergessen, das geht ja mal gar nicht und überhaupt wer bist du, du hörst dich an wie meine Mutter?“

Wer bremst und stehen bleibt verliert.

weiter lesen mit Teil 3

Autor:

Karin Jordan aus Oberhausen

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