Abendgymnasium wird Kolleg
Perspektive auf dem zweiten Bildungsweg

Das bischöfliche Nikolaus-Gross-Abendgymnasium in der Franziskaner Straße.
  • Das bischöfliche Nikolaus-Gross-Abendgymnasium in der Franziskaner Straße.
  • Foto: Walter Wandtke/Lokalkompass
  • hochgeladen von Karin Dubbert

Ein neuer Name, mehr Studierende und eine weitere Ruhrgebiets-Perspektive auf dem Zweiten Bildungsweg: Im Rahmen der neuen Partnerschaft mit der Stadt Essen erweitert das Ruhrbistum das Nikolaus-Groß-Abendgymnasium um den Bildungsgang des Essener Ruhr-Kollegs. Und wenn im Jahr 2023 – wie von der NRW-Landesregierung beschlossen – das Oberhausener Niederrhein-Kolleg an der Wehrstraße schließt, steht die Schule am Rande der Essener City auch Studierenden aus Oberhausen offen. Darauf weist das Bistum Essen hin.

Mit der Erweiterung vom Abendgymnasium zum Nikolaus-Groß-Weiterbildungskolleg ab 1. Februar wird der zentrale Standort für den Zweiten Bildungsweg im Ruhrgebiet über 400 Studierende betreuen. Künftig stehen neue Studierende vor der Frage, ob sie in der Schule an der Franziskanerstraße das Abendgymnasium oder die Kollegschiene besuchen, um das Abitur zu machen. In beiden Bereichen ist das Mindestalter 18 Jahre. „Zunächst stellt das Nikolaus-Groß-Weiterbildungskolleg die Schullaufbahn der Studierenden aus Essen und Oberhausen sicher“, sagt Schulleiter Jochen Suthe. Darüber hinaus schaffe die Bischöfliche Schule durch die neue Kollegschiene die Möglichkeit, dass alle Menschen, die im Ruhrgebiet auf dem Zweiten Bildungsweg ihr Abitur ablegen wollen, dies auch in Zukunft mit kurzen Anfahrtswegen können. „Gerade in einer Region wie dem Ruhrgebiet bedeutet Strukturwandel auch, dass die Menschen in die eigene Bildung investieren müssen“, betont Eva Lingen, Dezernentin für Schule und Hochschule im Bistum Essen. „Das Nikolaus-Groß-Weiterbildungskolleg wird seinen Studierenden eine höhere gesellschaftliche Teilhabe durch Bildung ermöglichen und wir freuen uns ausdrücklich, dass mit der Übernahme beider Bildungsgänge den verschiedenen Lebenssituationen der Menschen an diesem Standort Rechnung getragen werden kann.“ Im Dezember haben das Ruhrbistum und die Stadt Essen eine intensive Partnerschaft im Bereich der Schulen vereinbart. Ein zentraler Punkt dieser Vereinbarung betrifft das Nikolaus-Groß-Weiterbildungskolleg, da das Bistum für die nächsten Jahre sicherstellt, dass der Bildungsgang des Ruhr-Kollegs weiterhin am Standort Essen angeboten wird.
Anmeldungen für das kommende Semester – sowohl für die Kollegschiene wie auch fürs Abendgymnasium – nimmt die Schule ab sofort entgegen - entweder übers Internet unter www.abendgymnasium-essen.com, unter Tel. 0201/274060 oder per E-Mail an Nikolaus-Gross-Abendgymnasium@bistum-essen.de. Vor Ort informieren können sich Interessierte am Dienstag, 18. Januar. Da öffnet das Nikolaus-Groß-Weiterbildungskolleg ab 19.30 Uhr seine Türen an der Franziskanerstraße 67 in Essen.

Autor:

Karin Dubbert aus Oberhausen

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