Polizei mit hoher Aufklärung

Besonders die hohe Aufklärungsquote lässt Oberhausens Polizeipräsidentin Kerstin Wittmeier zu einem zufriedenstellenden Fazit gelangen, als sie jetzt die Kriminalitätsstatistik Oberhausens für das Jahr 2010 vorlegte.
Der Anstieg der Gesamtzahl der Straftaten ist in erster Linie mit einem Seriendelikt durch Urkundenfälschung zu erklären. Erfreulich ist die im Gegenzug gestiegene Aufklärungsquote von 58,1 Prozent auf 60,5 Prozent, ein absoluter Spitzenwert in NRW.
Die Deliktsgruppen verteilen sich prozentual ähnlich der Zahlen des Vorjahres bis auf den genannten Sonderfall. Einzig die Diebstähle nahmen spürbar ab.
Ein besonderes Augenmerk galt und wird weiterhin der Tätergruppe unter 21 Jahren gelten. Während ihr Anteil an der Gewaltkriminalität abnahm, stieg er bei den Wohnungseinbrüchen an.
Rückläufig sind die Tendenzen bei der Straßenkriminalität mit Blick auf die letzten Jahre. Peter Sterner, Leiter der Direktion Kriminalität, begründet dies mit Präsenz und präventiven Maßnahmen seitens der Polizei. So konnten auch die 2009 stark gestiegenen Rauschgiftdelikte um 19 Prozent verringert werden.
Einbrüche in Wohnungen und Geschäfte finden mittlerweile verstärkt auch in der „hellen“ Jahreszeit statt. Ein erheblicher Teil geschieht durch organisierte Banden, was die Ermittlung erschwert.
In die Statistik der Gewalttaten fließt verstärkt häusliche Gewalt ein. Diese Meldungen ermöglichen der Polizei aber im Umkehrschluss, einer möglichen Gewaltspirale vorzubeugen.
Neun Tötungsdelikte, darunter ein Doppelmord, waren 2010 zu beklagen, bis auf einen Fall von Totschlag wurden sie alle aufgeklärt.

Autor:

Jörg Vorholt aus Oberhausen

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