Benedikt Strätling meistert den Zugspitze Ultratrail

Der Zugspitz Ultratrail ist ein Ultramarathon, der auf Trails von Grainau aus entgegen dem Uhrzeigersinn rund um die Zugspitze führt. Seit seiner ersten Austragung 2011 zählt er mit einer Streckenlänge von 100 Kilometern und knapp 5400 zu überwindenden Höhenmetern sowie einem Zeitlimit von 26 Stunden zu den anspruchsvollsten Bergmarathons in Deutschland und hat sich mit Teilnehmern aus über 40 Nationen auch international etabliert. Über die Jahre kamen mit dem Supertrail XL (Ehrwald), dem Supertrail (Leutasch), dem Basetrail XL (Mittenwald) sowie dem Basetrail (Garmisch-Partenkirchen) noch vier weitere Strecken mit jeweils neuen Startorten hinzu, so dass die gesamte Zugspitz Arena Bayern-Tirol mit eingeschlossen wurde. Das Ziel für alle Distanzen befindet sich in Grainau.
Die Supertrail-Distanz mit immerhin 64 Kilometern und knapp 3.000 Höhenmetern wird den Teilnehmern alles abverlangen: Gleich nach dem Start in Leutasch-Weidach wird die Kondition der Teilnehmer am Anstieg zum Scharnitzjoch gefordert, ehe es gemeinsam mit den Ultra-Läufern auf einheitlicher Strecke weitergeht.
Dieses Jahr wurden im Interesse der Athleten die Ultrastrecken für alle auf den Supertrail verlegt, weil das Wetter zu gefährlich war aufgrund von Gewitter, Regen und der enormen Schneemasse.
So starteten ca. 1500 Läufer in Leutasch.
Sowohl Profi Läufer als auch viele Hobby Läufer machten sich auf den technisch sehr schwierigen Weg aus nach Zielort Grainau.
Saftige Anstiege und Abstiege über Steine, wiesen, Wurzeln und Schnee verlangten die volle Konzentration um nicht zu stürzen. Leider stürzten wieder etliche und viele brachen das Rennen vorzeitig auf. Tief in die Nacht hinein kamen die letzten Läufer ins Ziel nach über 15 Stunden Tortur.
Benedikt Straetling, Laufcoach von Sprungzwei, lief mit seiner ganzen Lauferfahrung, trotz nur einer Woche Trainingsvorbereitung, den supertrail gesund und sicher zum Ziel.
Ab VP8 musste Benedikt eine längere Pause einlegen weil sein Kreislauf völlig down war.
Der letzte Anstieg verlangte noch einmal alles von den Teilnehmern und genauso war der Abstieg technisch sehr gefährlich und rutschig immer mit der Gefahr zu stürzen.
Nach 8.44 Std netto kam Benedikt glücklich und voller muskel Schmerzen ins Ziel und wurde damit Gesamt 90. Platz von 1430 Starten. Und somit bekam es doch noch ein glückliches happy End nach dem schweren Sturz im letzten Jahr.

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