Bundesliga bis 30. April ausgesetzt
DFL plant Geisterspiele ab Mai

Volle Stadien, wie hier im Februar bei der Partie zwischen dem FC Schalke 04 und dem SC Paderborn (1:1), wird es in dieser Saison wohl nicht mehr geben. Trotzdem soll die Saison mit Geisterspielen fortgeführt werden.
  • Volle Stadien, wie hier im Februar bei der Partie zwischen dem FC Schalke 04 und dem SC Paderborn (1:1), wird es in dieser Saison wohl nicht mehr geben. Trotzdem soll die Saison mit Geisterspielen fortgeführt werden.
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Die 36 Vereine der ersten und zweiten Fußball-Bundesliga haben in einer mehrstündigen Videokonferenz eine Aussetzung der Spieltage bis mindestens 30. April beschlossen. Doch danach könnte die Saison tatsächlich zu Ende gebracht werden, wie Christian Seiffert, Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga (DFL), andeutete.

"Wir wollen die Saison bis zum 30. Juni beenden", betonte Seiffert auf einer Pressekonferenz am Dienstagvormittag. Doch wer sich jetzt auf volle Stadien, Bratwurst und Bier gefreut hat, wird enttäuscht. Die Bundesliga wird - wenn überhaupt - nur mit Geiserspielen fortgeführt.

Klubs wollen Saison zu Ende spielen

"Angesichts der potenziell existenzgefährdenden Situation einiger Clubs und aus Verantwortung für einen Wirtschaftszweig mit 56.000 direkt und indirekt Beschäftigten hatte die Mitgliederversammlung am 16. März einstimmig das Ziel vertreten, die Saison bis zum 30. Juni zu Ende spielen zu wollen, soweit dies rechtlich zulässig und selbstverständlich gesundheitlich vertretbar ist", heißt es seitens der DFL. Diesbezüglich arbeitet die DFL derzeit unter Hochdruck an Konzepten, Spiele zu gegebenem Zeitpunkt – der Situation geschuldet – auch ohne Stadion-Zuschauer und mit einem Minimal-Einsatz von Arbeitskräften in den Bereichen Sport, allgemeine Organisation und Medien durchzuführen. Anders als im Amateur- und Breitensport oder bei sonstigen Freizeitveranstaltungen wäre dann nur Personal im Stadion, das an diesem Arbeitsplatz einer Erwerbstätigkeit nachgeht.

Ausschreibung der TV-Vermarktung verschoben

Angesichts der derzeitigen Situation hat das DFL-Präsidium zudem entschieden, die geplante Ausschreibung der Medienrechte zu verschieben. Anstelle des ursprünglich geplanten Termins im Mai ist eine Vergabe ab Juni dieses Jahres vorgesehen. Das Bundeskartellamt hatte der DFL am vergangenen Freitag grünes Licht für das eingereichte Vermarktungskonzept gegeben. Ziel der DFL ist es, den Fokus zunächst auf die Bewältigung der gegenwärtigen Herausforderungen zu richten.

Autor:

Christian Schaffeld aus Oberhausen

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