Joshau Abuaku gewinnt die Silbermedaille über 400 m Hürden

Joshua Abuaku, Heinz-Werner. Belke und Paticia Mehlich
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Ein guter Athlet zeigt erst im Finale wie gut er ist. So auch Joshua Abuaku. Mit neuer Bestleistung von 53,09 sek. zeigt er, dass er auf den Punkt fit ist und mit Recht den zweiten Platz belegt.

Der nächste Schritt seines Traumes, einmal im National Trikot für Deutschland an den Start zu gehen ist getan. Joshua, der schon seit einiger Zeit in den National Kader berufen ist, hat nun durch diese Silbermedaille und neue Bestzeit im kommenden Jahr die Möglichkeit, an den U20 Europameisterschaften teilzunehmen, da er zurzeit der schnellste 400 m Hürden Läufer seines Jahrgangs ist.
Die Aufgabenstellung im Vorlauf am Samstag war für Joshua, den Lauf zu gewinnen und zum Ende Körner für den Endlauf am Sonntag zu sparen. Dies gelang Ihm sehr gut. Zwar war sein Lauf technisch nicht ganz fehlerfrei aber mit guter Tempohärte konnte er seinen Lauf gewinnen und hatte auf den letzten Metern noch Zeit sich umzuschauen und austrudeln zu lassen. Die Zeit mit 53,84 war damit nebensächlich.

Schwierige Bedingungen

Für den Endlauf am Sonntag waren die Voraussetzungen für Alle recht schwierig. Wechselnde teilweise böige Winde bescherten den Athleten schon einiges Kopfzerbrechen. Für Trainer Heinz-Werner Belke gab es nur ein Mittel: diesen Winden gerade in der zweiten Kurve zu begegnen. Joshua überlief die erste Hürde wie gewohnt als erster, die beiden weiteren waren ebenfalls noch kein Problem. Aber nun galt es die vom Trainer vorgenommene Umstellung der Schrittfrequenz vom 13er Rhythmus auf den 14 er Rhythmus umzustellen. Dies gelang sehr gut und er konnte auf der Zielgeraden noch zulegen so das die Uhr bei 53,09 Sekunden und neuer Bestzeit stehen blieb.
Patricia Mehlich, die am Freitag schon zu Ihren 100 m Hürden antrat, kam an diesem Tag nicht so richtig in den Wettkampf. Sie erwischte den schnellsten Vorlauf aller Läufe und fühlte sich nach dem Rennen nicht so gut. Mit einer Zeit von 14,43 Sekunden lag sie nun doch um 2 Zehntel über Ihrer Bestzeit. Im Zwischenlauf musste nun zumindest die achtschnellste Zeit her, um sich für das Finale zu Qualifizieren. Die Vorbereitungen zum Zwischenlauf 2 Stunden später am Aufwärmplatz sahen eigentlich gut aus aber im Lauf fand Patricia kein Mittel dies umzusetzen. Mit 14,51 Sekunden verfehlte sie dann knapp das Finale.
Rebekka Marissen die über 3000 m an den Start gehen sollten verletzte sich im Vorfeld und musste den Start absagen.

Autor:

Josef Ziegenfuß aus Oberhausen

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