NBO: „Ausweichmanöver“ angestrebt

Katja Zberch (rechts) brachte gemeinsam mit Henry Canton (hinten) und Stefanie Richter evoNBO zurück in die Erfolgsspur. Foto: Heinrich Podobienski
  • Katja Zberch (rechts) brachte gemeinsam mit Henry Canton (hinten) und Stefanie Richter evoNBO zurück in die Erfolgsspur. Foto: Heinrich Podobienski
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VON MARC KEITERLING
22. und letzter Ligaspieltag der Damen Basketball-Bundesliga in der Saison 2012/13. Das Ticket für die Play Offs hat evoNBO bereits gelöst - am Samstag geht es um ein „Ausweichmanöver“.
In den ersten Play Off-Begegnungen, hier werden in maximal drei Spielen die Halbfinalisten auf dem Weg zum Meistertitel ermittelt, empfängt der Tabellenerste zunächst den Tabellenachten, der Tabellenzweite den Tabellensechsten und so weiter. Der erste Gastgeber hat also im Fall eines dritten Spiels (wenn zunächst jedes Team eine Partie gewonnen hat) erneut Heimrecht. Nicht mehr zu verdrängender Tabellenführer ist Wasserburg, auf Rang acht steht evoNBO.
Den Oberbayern will Oberhausen nach Möglichkeit ausweichen. Die Vereinsvorsitzende Sabine Benter macht sich keine Illusionen: „Gegen Wasserburg kommen wir vermutlich nicht weiter und haben im Zweifelsfall zweimal die kostenintensive Reise zu stemmen. Daher wollen wir alles versuchen, das Spiel in Nördlingen zu gewinnen, um noch mindestens einen Platz in der Tabelle gutzumachen.“ Die Rhein-Main Baskets rangieren einen Rang vor Oberhausen und empfangen die erwähnte „Übermannschaft“ aus Wasserburg. Auch der Tabellensechste aus Wolfenbüttel liegt noch in erreichbarer Nähe. Der finanziell stark schlingernde Verein aus Niedersachsen gastiert bei den abstiegsgefährdeten Marburgerinnen.
Trainerin Katja Zberch, unter deren Regie acht von elf Rückrundenspielen gewonnen wurden, gab nach dem 71:69-Sieg beim letzten Auswärtsspiel in Herne - im Angesicht des gesicherten Klassenerhalts - die Losung aus: „Habt in den letzten beiden Ligaspielen einfach Spaß.“ Diesen Spaß vermittelten ihre Mädels dann auch beim folgenden 87:73-Erfolg über Rotenburg vor Wochenfrist, wo die überragende Markeshia Grant allein für 37 Punkte verantwortlich war. Freudvoll und erfolgreich - dazu die Mithilfe aus anderen Hallen, so soll das „Ausweichmanöver“ gelingen.
Im Blick auf die neue Saison kann es eigentlich nur das Ziel sein, mit Erfolgstrainerin Zberch weiter zu arbeiten. Wobei es nicht nur die Weißrussin allein ist, die New Basket wieder in die Spur brachte.
Ex-Trainerin Julia Gajewski arbeitet im Hintergrund beim Individualtraining ebenso mit, wie Henry Canton, der vor allem für die gute Laune zuständig ist. Auch die Trainerin der zweiten Mannschaft Stefanie Richter unterstützt Zberch tatkräftig.
Eine harmonisches Quartett wie dieses findet man in einer solchen Funktion sicher auch nicht alle Tage.

Autor:

Marc Keiterling aus Essen

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