NBO: „Ja, ja, die Katja...“

Zu Saisonbeginn stand Katja Zberch (rechts) noch auf dem Feld, nun coacht sie Birte Thimm, Ramona Tews, Sharon Beld und Christina Krick (von links). Aktuell mit dem größtdenkbaren Erfolg. Foto: Carsten Walden
  • Zu Saisonbeginn stand Katja Zberch (rechts) noch auf dem Feld, nun coacht sie Birte Thimm, Ramona Tews, Sharon Beld und Christina Krick (von links). Aktuell mit dem größtdenkbaren Erfolg. Foto: Carsten Walden
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VON MARC KEITERLING
„Ja, ja, die Katja, die hat ja...“ trällerte vor über 30 Jahren Volksmusikbarde Heino. Den Song sollte Damen Basketball-Bundesligist evoNBO ins Vorprogramm des kommenden Heimspiels aufnehmen.
Weil Jung-Trainerin Katja Zberch vor allem ein Händchen dafür hat, das tatsächliche Leistungsvermögen des Oberhausener Teams zur vollen Entfaltung zu bringen. Beim amtierenden Deutschen Meister Wolfenbüttel siegte New Basket am Samstag hoch mit 74:59. Beste Schützin war Valerie Nainima (19 Punkte).
Der fünfte Sieg im fünften Ligaspiel unter der Regie Zberchs, die zu Saisonbeginn noch Spielerin war und erst zum Jahreswechsel auf den Trainerposten wechselte. Nebenbei wurde auch noch das Pokalhalbfinale erreicht. Höhenflug statt Kurs in Richtung Abstieg - eine erstaunliche Wandlung.
Das Ganze geschieht auf beinahe minimalistischer Basis, wenn man das Korbverhältnis betrachtet. 982 Punkte wurden von den Gegnerinnen in 16 Spielen markiert, keine andere Mannschaft kassierte weniger Treffer. Exakt 999 Punkte stehen nach der Begegnung vom Samstag auf der Habenseite, lediglich der Tabellenletzte aus Bamberg traf weniger.
Neun Spielerinnen standen am Samstag in Niedersachsen im Aufgebot, alle trugen zur Punktejagd bei. Junge Spielerinnen wie Ramona Tews (20 Jahre, 16:51 Minuten Spielzeit) und Christina Krick (21, 18:49) kamen erneut zu nennenswerten Einsatzzeiten und erweisen sich zunehmend mehr dem Bundesligaspiel gewachsen. Eine Entwicklung, die noch im Herbst unter Zberch-Vorgänger Predrag Lukic kaum für möglich zu halten war.
Mit nun 14 Punkten hat Oberhausen zu Marburg und Rhein-Main aufgeschlossen und mischt mit im Kampf um die Play Off-Plätze. Sechs Zähler beträgt der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz, den Reviernachbar Herne einnimmt.

Autor:

Marc Keiterling aus Essen

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