Nordtriathleten zum Bikefitting bei Kann-Sport in Gladbeck

Der Teufel steckt im Detail
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Was ist überhaupt Bikefitting? Bikefitting ist das Anpassen eines Rades und aller seiner Komponenten, so dass es perfekt zu den jeweils individuellen Körpermaßen passt.

Klingt eigentlich nach Profizeugs, ist es aber nicht! Durch die relativ monotonen Bewegungsabläufe aus einer „fixen Position“ über einen langen Zeitraum hinweg, wird der Körper unterschiedlich stark belastet. Um die Belastung möglichst gering zu halten und insbesondere um Verletzungen vorzubeugen, sollten auch Gelegenheitsfahrer und Hobbytriathleten über ein professionelles Bikefitting nachdenken.

Angebote gibt es wie Sand am Meer, aber oft zu sehr hohen Preisen von mehreren hundert Euro und verbunden mit sehr viel Aufwand (tlw. sogar mit Sensoren und Windkanalüberprüfungsfahrten). Die Nordtriathleten waren daher auf der Suche nach einem Kompromiss und haben diesen in naher Umgebung auch gefunden.

Georg Potrebitsch ist ein ehemaliger deutscher Triathlet und Deutscher Meister auf der Triathlon-Langdistanz. Bereits 2010 ließ Georg Potrebitsch mit dem dritten Platz beim Ironman Barcelona in 8:21:11 Stunden aufhorchen. Nach seinem DM-Titel 2011 in Köln, folgten 2013 zwei zweite Plätze bei den Challenge-Langdistanz-Rennen in Taiwan und Almere (Niederlande). 2014 belegte er beim ICAN in Valencia den dritten Platz. Im Juli 2015 gab Potrebitsch sein Karriere-Ende als Profi-Triathlet bekannt. Nach seiner aktiven Laufbahn gründete er die Firma Kann-Sport (https://kann-sport.de/) um sein Fachwissen weiterzugeben. 

In einer gemeinsamen Aktion besuchten insgesamt elf Triathletinnen und Triathleten das gut ausgestattete „Radlabor“ in Gladbeck, unweit des Freibades am Schloß Wittringen.

Rahmengröße, Sattelhöhe, Sattelneigung, Vorbaulänge und Nachsitz waren nur einige Parameter, die vom ehemaligen Profitriathleten ins Auge genommen wurden. Aber auch scheinbar unwichtige Faktoren wie die Cleatstellung am Radschuh, können sich stark auf die Belastung der Knie auswirken. Nach vielen Stunden harter Arbeit, aber auch informativen Gesprächen mit vielen Tipps und Ratschlägen zum Thema Trainingsbelastung, Beweglichkeit, Dehnen und Stretchen ging es heim in den Oberhausener Norden.

Die Wintermonate stehen vor der Tür, die Temperaturen gehen in den Keller, aber auch manches Velo findet sich dort auf der Rolle wieder. Einem gezielten Formaufbau steht nun nichts mehr im Wege, bevor es im Frühjahr wieder darum geht die Leistung ins Becken und auf die Straße zu bringen. An einem schlecht eingestellten Rad wird es jedenfalls nicht mehr liegen.

Die Nordtriathleten sind sehr froh, dass man sich auch in Zukunft vertrauensvoll an den sympathischen Gladbecker wenden kann.

Autor:

Dirk Adolphs aus Oberhausen

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