RWO: Schneider lässt weiter malochen

Von MARC KEITERLING
Harte Tage für die fußballspielenden Angestellten des Zweitligisten Rot-Weiß. Vor den entscheidenden Wochen im Kampf gegen den Abstieg lässt Trainer Theo Schneider den Tabellenvorletzten auch an diesem Wochenende weiter intensiv malochen.
Sehr positiv: Trotz der seit Dienstag hohen Intensität in der pflichtspielfreien Woche zieht Heinrich Schmidtgal das Programm voll durch. Gerade aus der Reha zurückgekehrt, gehörte der Mittelfeldspieler sofort zu den Konditionsstärksten beim Fitnesstest. „Körperlich ist er erfreulich gut dabei, die Hoffnungen, ihn schon bald einsetzen zu können, steigen“, freute sich Trainer Theo Schneider. Am Donnerstag im Test gegen den 1.FC Köln war dem Coach das Risiko eines Einsatzes Schmidtgals allerdings noch zu groß.
„Zeigt mir, dass ihr ins Team wollt“, hatte Schneider seinen Mannen mit auf den Weg gegeben. Seine Worte verhallten nicht ungehört. Gerade in der ersten Halbzeit wirkte die Angelegenheit beim 0:1 gegen die Abordnung des Erstligisten struktuierter als zuletzt, gepaart mit Einsatzwillen. „In der Innenverteidigung sah es da gut aus, im Mittelfeld war wieder eine Ordnung zu erkennen. Ich wollte sehen, dass die Jungs fighten. Und das habe ich auch gesehen“, bilanzierte Schneider.
Auf der anderen Seite blieben echte Torchancen bis auf zwei Situationen in der Schlussphase beinahe gänzlich aus. Hier machten die U23-Spieler Kevin Corvers und Florian Abel auf sich aufmerksam. In der ersten Hälfte konnte lediglich Emmanuel Krontiris mal per Fernschuss einen erfolgsversprechenden Versuch anbringen.
Bedenklich, wie sich Winter-Neuzugang Steven Ruprecht im zweiten Durchgang präsentierte. Hüftsteif und unbeweglich, so der Eindruck vom Innenverteidiger ohne Spielpraxis. Da ist intensives Daumendrücken angesagt, dass Mario Klinger und Thomas Schlieter sowohl die kommende Woche, als auch das nächste Pflichtspiel unbeschadet überstehen. Die Defensivleute Benjamin Reichert, Dimitrios Pappas und Daniel Gordon sind nämlich in der überlebenswichtigen Partie am 3. April gegen Union Berlin gesperrt. „Ich habe bei Ruprecht keine gravierenden Mängel gesehen“, nahm Schneider den Ex-Unioner pflichtbewusst in Schutz.
Nach weiterer Trainings-Maloche steht der kommende Dienstag dann unter dem Motto „Zusammenschweißen beim Zusammenschwitzen“. Im Maritimo-Freizeitbad in Oer-Erkenschwick wird die Truppe eine Sauna- und Erholungseinheit einlegen. „Passend zum Abschluss einer harten Woche und die richtige Einstimmung auf den Ligaendspurt“, so Schneider.
Vor dem Spiel gegen Berlin wird dann am Samstag nächster Woche ein Heimspiel-Trainingslager aufgeschlagen. Totale Konzentration auf das vorerst wichtigste Spiel der Saison.

Autor:

Marc Keiterling aus Essen

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