Horror-Unfall auf der A3

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Sechs verletzte Personen, davon ein 61-jähriger Mann aus Oberhausener schwer - am Samstagmittag des heutigen Tages ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn A 3 unmittelbar hinter dem Autobahnkreuz West (BAB A 42/BAB A 3) in Fahrtrichtung Dortmund.

Bei dem Unfall wurden vier Erwachsene und zwei Kinder teilweise schwer verletzt. Die Autobahn wurde in diesem Bereich (Fahrtrichtung Dortmund) gesperrt, damit die Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes sowie die Besatzung des Ret-tungshubschraubers ihre Arbeit machen konnten.
Sachverhalt:

Stop auf dem Seitenstreifen

Der Fahrzeugführer eines Personenkraftwagens mit Anhänger hatte auf dem Seitenstreifen der Autobahn angehalten, um einen Defekt an seinem Anhän-ger zu kontrollieren. Dabei wurde der 61-jährige Oberhausener von einem Lastkraftwagen erfasst und auf die rechte Fahrbahn geschleudert. Ein nach-folgender LKW leitete daraufhin eine Gefahrenbremsung ein, um den auf der Fahrbahn liegenden, schwer verletzten Mann nicht zu überfahren.
Dies gelang dem Fahrzeugführer des LKW mit der Folge, dass zwei weitere PKW, die sich hinter dem Sattelzug befanden, nahezu ungebremst auf das Großfahrzeug prallten. Im ersten PKW befand sich eine vierköpfige Familie, Vater (44 Jahre), Mutter (42 Jahre) und zwei Kinder, 5 (Mädchen) und9 (Junge) Jahre alt. Im zweiten Fahrzeug eine weibliche Person, 52 Jahre alt. Alle fünf verletzten Menschen (Prellungen, HWS, Abschürfungen usw.) mussten durch die zwei Notärzte der Berufsfeuerwehren Duisburg und Oberhausen behandelt werden. Sie wurden im Anschluss nach erfolgter Erstversorgung in Oberhausener Krankenhäuser (EKO, Clemens Hospitale) verbracht. Für den sehr schwer am Kopf verletzten 61-jährigen männlichen Verkehrsteilnehmer aus Oberhausen wurde vor Ort eine umfangreiche,lebenserhaltende medizi-nische Erstversorgung durch den Notarzt und der Besatzung des Rettungs-hubschraubers (Christoph 9) erforderlich. Aufgrund der Schwere seiner Ver-letzungen wurde er nach Duisburg zur weiteren Behandlung in die Berufsge-nossenschaftlicheUnfallklinik geflogen.

Christopher 9 mit Notarzt

Am Einsatz waren die nachfolgend aufgeführten Einsatzkräfte der Be-rufsfeuerwehren Duisburg und Oberhausen beteiligt:
Die Feuerwehr Oberhausen rückte mit dem Kommandowagen, dem Einsatz-leitwagen, einem Notarzt, zwei Rettungswagen, einem Rüstwagen, dem Feuerwehrkran und zwei 2 Hilfeleistungslöschfahrzeugen aus. Ebenfalls wurden ein weiterer Notarzt und ein Rettungswagen sowie ein Vorauslöschfahrzeug von der Feuerwehr Duisburg eingesetzt. Zur Sicherstellung der bestmöglichen Patientenversorgung und Transport des Schwerverletzten wurde der Rettungshubschrauber Christoph 9 mit einem Notarzt alarmiert.

Die Einsatzstelle wurde nach Beendigung der brandschutz- und rettungs-dienstlichen Maßnahmen an die Autobahnpolizei übergeben. Die Ursa-chenermittlungen sowie die Sicherung der Einsatzstelle erfolgten durch die Autobahnpolizei.

Autor:

Jörg Vorholt aus Oberhausen

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