Schülergruppe auf Sizilien

Die deutsche Gruppe mit Gastfamilien. Foto: privat
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  • hochgeladen von Klaus Bednarz

Benvenuto: Das heißt „Herzlich willkommen“ und ist italienisch. Denn diesmal fand das dritte Treffen im Rahmen des laufenden Erasmus+-Projekts „FairPlay4EU“ der Heinrich-Böll-Gesamtschule in Italien statt.

Kurz vor den Herbstferien reiste eine kleine Schülergruppe mit zwei Lehrern nach Sizilien, genauer nach Priolo Gargallo, einen kleinen Ort in der Nähe von Syrakus unweit von Catania. Bei sommerlichen Temperaturen verbrachten die Schüler der HBGS, der niederländischen, französischen, litauischen und der gastgebenden italienischen Partnerschulen eine erlebnisreiche Woche, die viel für sie bereithielt.
Neben Fußball und Basketball lernten sie mit Tamburello (oder Tamburin-Tennis) eine typisch italienische Sportart kennen. In allen drei Sportarten konnten sie in gemeinsamen Wettkämpfen ihr Geschick unter Beweis stellen.
Abseits von Sportplatz und Turnhalle beschäftigten sie sich mit dem Thema „Sport und Natur“. Mit Hilfe vorher erstellter Präsentationen stellten sie ihren Bezug zum Thema dar und zeigten, dass sie sich im Vorfeld mit Sport in Italien beschäftigt hatten. Nebenbei nimmt auch das Sportlexikon Gestalt an, das ein Teil des geplanten „Fairplay Guide for Sport“ werden wird.
Kulturell gab es auch viel zu entdecken. So begeisterte beispielsweise Syrakus mit seiner auf einer Insel gelegenen Altstadt Ortigia und mit dem archäologischen Park, den die Schüler erkundeten. Den Höhepunkt bildete sicherlich die Exkursion zum Ätna (der glücklicherweise nicht so aktiv war wie die Schüler), die Besichtigung einer Lava-Höhle und der Besuch der am Fuße des Ätna gelegenen Stadt Taormina mit Griechisch-Römischen Theater.
Die Erlebnisse der Woche wurden am letzten Tag ausgewertet und mittels Postern dokumentiert. Den Abschluss bildete ein gemeinsamer Abend allen Schülern, Eltern und Kollegen der Schule.
Aber auch ohne Poster wird diese Woche allen Teilnehmern in guter und dauerhafter Erinnerung bleiben. Daran haben sowohl die Schule mit ihren herzlichen Lehrern als auch die italienischen Gastfamilien, die ihre Gastkinder umhegt und umpflegt haben, einen sehr großen Anteil. Ganz sicher war das auch nicht der letzte Kontakt zwischen den Schülern, bereits gegründete Gruppen in sozialen Medien sind schon jetzt stark frequentiert.
Außerdem hat auch AirBerlin einen besonderen Anteil an der Erinnerung an diese Woche, Flugverspätungen und Umbuchungen führten dazu, dass Koffer erst spät beziehungsweise sehr spät auftauchten und somit immer für Gesprächsstoff sorgten.

Autor:

Klaus Bednarz aus Dinslaken

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