CDU zum Arbeitsplatzabbau von MAN in Oberhausen
Geringer als befürchtet

Foto: Carsten Walden

Die Hiobsbotschaft sei deutlich abgemildert worden. Dank vieler Gespräche im Hintergrund konnte erreicht werden, dass der geplante Abbau von Stellen reduziert wird, informiert die Oberhausener CDU. Das sei noch lange keine zufriedenstellende Nachricht, aber ein Anfang, der zeigt, dass diese Gespräche sich lohnen. Auch Oberbürgermeister Daniel Schranz, der von Anfang an den Kontakt zur Unternehmensführung gesucht hat und den kurzen Draht hält, ist daran beteiligt.

„Darüber hinaus geht es uns darum, dem Konzern deutlich zu machen, dass gerade das Werk in Oberhausen und das hier vorhandene technische Knowhow einen Platz in der zukünftigen Struktur der Energiepolitik mit dem Schwerpunkt Wasserstoff haben kann und dass dies politisch gewollt ist und begleitet wird. Das muss quer durch die Politik deutlich werden", so Wilhelm Hausmann, Landtagsabgeordneter und hiesiger CDU-Vorsitzender.
„Kein Verständnis habe ich aber dafür, wenn diejenigen, die der Industriepolitik mit Auflagen und Belastungen entgegentreten, die so keine anderes Land weltweit und auch kein anderes Land der EU kennt, nun beginnen, Krokodilstränen über den Arbeitsplatzabbau zu verlieren.

Auflagen und Belastungen

Wenn hier Kraftwerke gebaut werden, dann sind das die umweltfreundlichsten Kraftwerke der Welt, wenn hier Arbeitsplätze in der Industrie angeboten werden, dann sind das die, mit den besten Arbeitsbedingungen überhaupt", sieht Hausmann die politischen Gegenspieler mit in der Verantwortung. "
Gefährdet wird das immer mehr durch politisch-ideologische Überhöhung von einzelnen Themen, die die Kostenstruktur der hier vorhandenen Arbeitsplätze immer weiter verschlechtern.
Deshalb fordern wir, dass gerade SPD und Grüne ihre Position auf eine stabile und verlässliche Industriepolitik hin überprüfen, denn sonst wird es keine dauerhaften Industriearbeitsplätze mehr in Oberhausen geben. Wir werden als CDU alles daransetzen und die Gespräche auf allen Ebenen fortführen, damit dem Konzern eine Perspektive für den industriellen Standort Oberhausen gemacht wird."

Praktische Industriepolitik vor Ort

Erreicht habe man bereits, dass das Land die Planung für den Knotenbereich A 516/A 42 in die Hände der Stadt Oberhausen gelegt hat. "Damit ist die Sicherheit gegeben, dass die Anbindung für den Schwerlastverkehr über die Auffahrten nun nicht mehr gegen die Stadt weggeplant werden kann. Das ist praktische Industriepolitik vor Ort, die sicherstellt, dass schwerste Komponenten weiterhin an- und abgeliefert werden können“, so Hausmann abschließend. Wilhelm Hausmann.

Autor:

Jörg Vorholt aus Oberhausen

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