Personalreduzierung beim KKO
Wohl keine betriebsbedingten Kündigungen

Archivfoto

Vor knapp einem Monat hatte die Eigenverwaltung des KKO zu einer erneuten Mitarbeiterversammlung eingeladen und unter anderem darüber informiert, dass die Verdichtung auf zwei Krankenhausstandorte mit einer deutlichen Personalreduzierung von rund 230 Arbeitsplätzen verbunden sein würde.

Dabei hatte die Geschäftsführung zugesagt, gemeinsam mit der Mitarbeitervertretung und dem Betriebsrat nach Wegen für eine möglichst sozialverträgliche Umsetzung der Personalmaßnahmen zu suchen. „Gemeinsam waren wir sehr erfolgreich“, betont Generalbevollmächtigter Dr. Christoph Niering jetzt.

So stellte sich in den Verhandlungen heraus, dass sowohl in den KKO-Tochtergesellschaften als auch in dem KKO bislang auf betriebsbedingte Kündigungen verzichtet werden kann. Die Eigenverwaltung wird in Zusammenarbeit mit der Mitarbeitervertretung und dem Betriebsrat auf das Auslaufen befristeter Verträge, die nur teilweise Neubesetzung freiwerdender Stellen, die Verrentung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und die Nichtfortsetzung einer Vielzahl von befristeten Verträgen setzen. „Darüber hinaus werden wir durch individuelle Aufhebungsvereinbarungen in den meisten Fällen eine sozialverträgliche Lösung finden“, so Niering.

Personalkonferenzen

„Das ist auch deshalb möglich, weil wir gleich zu Beginn des Eigenverwaltungsverfahrens eng getaktete Personalkonferenzen mit den maßgeblichen Beteiligten eingeführt und eine konsequente Personalplanung aufgebaut haben“, skizziert Geschäftsführer Christian Eckert die zurückliegenden Monate. „Alle in Frage kommenden Investoren haben darüber hinaus signalisiert, das Restrukturierungskonzept der WMC Healthcare GmbH als Grundlage für weitere Personalplanungen nehmen zu wollen. Das freut uns, auch, wenn die weitere Personalplanung dann natürlich in den Händen des neuen Trägers liegt.“

Intensiv gerungen

Der Vorsitzende der Arbeitnehmervertretung, Stephan Stachwitz, zeigte sich erfreut über das Ergebnis: „Wir haben intensiv um jeden Arbeitsplatz gerungen – bislang mit großem Erfolg.“

Autor:

Jörg Vorholt aus Oberhausen

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