RWO: Schneider hofft auf Stabilisierung

Anzeige
Oberhausen: Oberhausen | Von MARC KEITERLING
Dieser Sieg war Gold wert für das Nervenkostüm im Rot-Weißen Lager. Mit dem Rückenwind des 1:0-Erfolgs über Unterhaching tritt RWO am Samstag beim Aufsteiger Chemnitzer FC an.
Trainer Theo Schneider hatte während der zurückliegenden, „englischen“ Woche sein Team umformiert. Die Routiniers Dimitrios Pappas und Mike Terranova flogen ebenso aus der Startelf wie der zuvor meist wirkungslos auftretende defensive Mittelfeldspieler Nedim Hasanbegovic.
Nach dem ersten Saison-Dreier hofft er nun auf Stabilisierung. „Die Startelf hat überzeugt. Es ist gut vorstellbar, dass sie wieder aufläuft“, kündigt Schneider an. Tobias Willers und Felix Schiller in der Innenverteidigung, Danijel Gataric als rechter Außenverteidiger, Esad Razic als linker Außenvertediger, Jeff Gyasi und Benjamin Reichert im defensiven Mittelfeld: In dieser Formation ließ man gegen Unterhaching wenig zu. „Die Wechsel waren auch eine Reaktion auf die Formkurven der verschiedenen Spieler. Nun ist Abstimmung und die daraus folgende Stabilisierung wichtig“, unterstreicht Schneider. Schlechte Karten vorerst für Kapitän Pappas. Der Trainer: „Er geht professionell damit um, seine Einstellung ist top. Wir werden ihn in dieser Saison noch brauchen.“
Verletzungsbedingt weiterhin nicht zur Verfügung stehen Timo Kunert, Mario Klinger, Serkan Göcer und Junior Torunarigha. Beim Tabellennachbarn Chemnitz, wie Oberhausen mit vier Punkten auf dem Konto, soll mit neuem Selbstbewusstsein - jedoch nicht im Hurra-Stil - gepunktet werden. „Wenn es nun vor dem folgenden Heimspiel-Doppelpack gelingt, den Anschluss an das Mittelfeld herzustellen, sind wir wieder richtig auf Kurs in Richtung gesicherte Plätze. Der Mannschaft ist jedenfalls am letzten Samstag ein Stein vom Herzen gefallen“, so Schneider. Sicher nicht nur der Mannschaft.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.