Im Fall der schwer verletzt am Straßenrand gefunden Frau:
"EK Sondert" verhört Verdächtigen

Ratingen. Im Fall der 44-jährigen Frau, die am 14. Oktober in Ratingen schwer verletzt am Straßenrand gefunden wurde, ist der "EK Sondert" womöglich der Durchbruch gelungen: Ein 56-jähriger Mann aus Kalkar soll die Frau angefahren und danach die Flucht ergriffen haben. Unfallspuren deuteten auf einen Klein-Lkw hin, der ermittelt werden konnte - und somit konnte auch der Fahrer identifiziert werden.

"Die intensiv und höchst akribisch geführten Ermittlungen der Polizei, unterstützt und vorbildlich begleitet von Berichterstattungen der Medien sowie daraus resultierenden Hinweisen aus der Bevölkerung" hätten zu dem Erfolg geführt, teilt die Polizei mit. Die wenigen zunächst bekannten Hinweise zum gesuchten Lkw führten auf Antrag der Ermittler zu einer Auskunft des Kraftfahrtbundesamtes, welche rund 350 in Frage kommende Fahrzeuge auflistete. Im Abgleich mit ihren weiteren Spuren- und Ermittlungsergebnissen wurde die "EK Sondert" nun fündig. Bei dem gesuchten LKW handelt es sich demnach um einen MAN mit gelben Blinkleuchten aus Mülheim a. d. Ruhr.
Für dieses Firmenfahrzeug wurde nach Ermittlungen der Polizei bereits am Tag des Unfalles ein neuer Außenspiegel im Zubehörhandel bestellt.Nachforschungen beim Mülheimer Fahrzeughalter ergaben den Hinweis auf den verantwortlichen Fahrer. Gegen diesen 56-jährigen Mann aus Kalkar wurden daraufhin ein Strafverfahren und weiter andauernde Ermittlungen eingeleitet. In seiner ersten polizeilichen Anhörung bestreitet der Beschuldigte jedoch, an einer Kollision mit der Fußgängerin beteiligt gewesen zu sein.

Eine weitere positive Meldung betrifft das 44-jährige Unfallopfer.Die Frau aus Oberhausen befindet sich, wie schon zuvor berichtet, glücklicher Weise nicht mehr in Lebensgefahr. Sie konnte von der Polizei bisher aber noch immer nicht persönlich befragt werden.

Dennoch konnten die Umstände, wie die Frau am frühen und noch dunklen Montagmorgen zum Unfallopfer an der einsamen Bundesstraße werden konnte, inzwischen geklärt werden. Es meldeten sich Zeugen, welche die 44-Jährige dort unmittelbar vor dem Unfall als Fußgängerin beobachtet hatten, als sie am rechten Fahrbahnrand der dunklen Bundesstraße in Richtung Krummenweg unterwegs war.
Offenbar hatte die ortsunkundige Frau dabei übersehen, dass es an der gegenüberliegenden Straßenseite einen zwar ebenfalls unbeleuchteten, für sie aber deutlich sichereren Fußgänger- und Radweg gab. Nach Breitscheid gelangt war die Oberhausenerin an diesem Morgen wohl irrtümlich, da sie im Zuge aktueller Verkehrsprobleme im Personennahverkehr wahrscheinlich die Orientierung verloren und sich verlaufen hatte.
Auch weiterhin nimmt die Polizei in Ratingen, Telefon 02102 /99816210, Hinweise und Meldungen bisher eventuell doch noch unbekannter Zeugen, jederzeit entgegen.

Autor:

Martin Poche aus Düsseldorf

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