Verfolgungsjagd durch Ratingen
Ohne Führerschein vor der Polizei geflüchtet

In Ratingen ist in der Nacht zu Freitag, 7. Januar, ein Neusser (27) mit seinem Auto mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit vor der Polizei geflüchtet. Letztendlich konnte er von der Polizei angehalten und kontrolliert werden. Während der Verfolgungsfahrt kam es zum Unfall zwischen dem flüchtenden Fahrzeug und dem Streifenwagen.
  • In Ratingen ist in der Nacht zu Freitag, 7. Januar, ein Neusser (27) mit seinem Auto mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit vor der Polizei geflüchtet. Letztendlich konnte er von der Polizei angehalten und kontrolliert werden. Während der Verfolgungsfahrt kam es zum Unfall zwischen dem flüchtenden Fahrzeug und dem Streifenwagen.
  • Foto: Zur Verfügung gestellt von: Kreispolizei Mettmann
  • hochgeladen von Helena Pieper

In Ratingen ist in der Nacht zu Freitag, 7. Januar, ein 27 Jahre junger Mann mit seinem Auto mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit vor der Polizei geflüchtet. Letztendlich konnte der Neusser jedoch von der Polizei angehalten und kontrolliert werden. Während der Verfolgungsfahrt kam es zudem zu einem Unfall zwischen dem flüchtenden Fahrzeug und dem Streifenwagen der Polizei.

Der 27-Jährige wurde im Rahmen der vorläufigen Festnahme verletzt und musste im Krankenhaus behandelt werden.

Gegen 2.50 Uhr waren zwei Polizeibeamte der Ratinger Polizeiwache mit ihrem Streifenwagen entlang der Christinenstraße gefahren, wobei ihnen ein weißer VW T-Roc mit Hamburger Kennzeichen auffiel. Als der Fahrer des T-Rocs den Streifenwagen bemerkte, gab er plötzlich Gas und fuhr mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in Richtung der Straße "Am Roten Kreuz" davon.

Verfolgungsjagd durch Ratingen

Die Polizisten verfolgten den T-Roc nun und gaben dem Fahrer Anhaltesignale durch, auf die dieser jedoch nicht reagierte. Vielmehr beschleunigte der Fahrer seinen Wagen nun erneut auf rund 120 km/h, ehe er beim Abbiegen in die Straße "Am Roten Kreuz" kurzzeitig sogar mit den beiden innen liegenden Rädern die Bodenhaftung verlor.
Anschließend raste der Fahrer quer durch Ratingen vor der Polizei davon, wobei er eine Spitzengeschwindigkeit von 140 km/h erreichte und mehrfach rote Ampeln überfuhr. Glücklicherweise kam es auf der Strecke, auf der überall eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h gilt, zu keinen Gefährdungen Dritter, da zu dieser Zeit niemand sonst auf der befahrenen Strecke unterwegs war.

Neusser beim Fluchtversuch verletzt

Schlussendlich stoppte der Fahrer des T-Roc seinen Wagen an der Pempelfurtstraße, wo er seine Fahrertür aufriss und versuchte, fußläufig vor den Beamten zu fliehen. Beim Aussteigen fuhr der Streifenwagen gegen die geöffnete Fahrertür - hierbei wurde der junge Mann vom Streifenwagen der Polizeibeamten touchiert, wodurch der 27-Jährige zu Fall kam und am Fuß verletzt wurde. Im Rahmen der anschließenden vorläufigen Festnahme wurde der Fahrer zudem im Gesicht verletzt.

Zwei Mitfahrer und Cannabis

Im VW T-Roc befanden sich neben dem 27-Jährigen zudem noch zwei Mitfahrer: ein 31-jähriger Mann aus Kleve sowie ein 25-jähriger Mann aus Krefeld. Auch diese kamen den Anweisungen der Beamten zunächst nicht nach, weshalb sie zwecks ihrer Kontrolle zwangsweise aus dem Wagen geholt werden mussten.
Bei der anschließenden Kontrolle des Fahrers stellte sich heraus, dass dieser derzeit nicht im Besitz eines Führerscheines ist. Im Fahrzeug stellten die Beamten nun eine geringe Menge Cannabis sicher.

Konsequenzen für Neusser

Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, welches er jedoch nach einer ambulanten Behandlung wieder verlassen konnte. Gegen ihn wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet. Sein Auto, bei dem es sich um einen Leihwagen handelte, wurde als Tatmittel beschlagnahmt und abgeschleppt.
Insgesamt war bei dem Unfall beim Aussteigen aus dem T-Roc ein Schaden in Höhe von einigen Tausend Euro entstanden.

Autor:

Lokalkompass Ratingen aus Ratingen

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