Kita Volkardey erntete den dicksten Kürbis

Die Kinder der Kita Volkardeyer Straße präsentieren ihre dicksten Kürbisse. Der oberste ist die Siegerfrucht, der war so schwer, dass er beim Transport zum Foto-Shooting runtergefallen und geplatzt ist. Macht nichts, wird eh Suppe draus. Foto: Egon Schuster
  • Die Kinder der Kita Volkardeyer Straße präsentieren ihre dicksten Kürbisse. Der oberste ist die Siegerfrucht, der war so schwer, dass er beim Transport zum Foto-Shooting runtergefallen und geplatzt ist. Macht nichts, wird eh Suppe draus. Foto: Egon Schuster
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Wo: Kita Volkardey, Volkardeyer Str. 8, 40878 Ratingen auf Karte anzeigen

Die Kinder der städtischen Kita an der Volkardeyer Straße in Eckamp müssen wohl besonders grüne Daumen haben. Schon vor zwei Jahren belegten sie beim Wettbewerb „Vom Kompost zum Kürbis“ Platz 2 im Kreis Mettmann. Sie ernteten damals einen 20,5 Kilogramm schweren Brocken. In diesem Jahr wog ihr prächtigstes Stück 300 Gramm weniger, allerdings ist diese Leistung wohl noch höher zu bewerten.

Denn erstens war die andauernde trockene Hitze dieses Sommers eine Herausforderung für die Hobby-Gärtner, weil sie sehr viel gießen mussten. Zweitens fiel die Kürbis-Ernte im ganzen Wettbewerb bescheidener aus, weshalb die 20,2 Kilo aus Eckamp diesmal dicke für den Sieg reichten. Der zweitplatzierte Kürbis in einer Hildener Kita wog mehr als fünf Kilo weniger.

Für den Sieg im alljährlich durchgeführten Wettbewerb erhielt die Kita einen Scheck in Höhe von 300 Euro. „Mit dem Geld können wir einen tollen Ausflug finanzieren“, freute sich die stellvertretende Leiterin der Kita, Christina Müller. Ein Sonderlob gab es von Bürgermeister Klaus Pesch, der eigens zur Siegerehrung gekommen war. Dabei gab es sehr, sehr leckeren Kürbiskuchen. Überhaupt werden die Kinder noch viel Verwendung für ihre Früchte haben: Suppe, Nudeln mit Kürbis, Marmelade, Kürbispuffer, die Kita hat Vorräte für etliche Mahlzeiten. Denn sie hat gleich vier Kürbisse geerntet, die in diesem Jahr wohl für den Wettbewerbssieg gereicht hätten.

Insgesamt hatten sich 529 Kinder von 73 Kindergärten und Schulen im Kreis Mettmann beteiligt. Ziel des Wettbewerbs ist es, Kinder unmittelbar erfahren zu lassen, wie aus Küchen- und Gartenabfällen Kompost wird, mit dessen Hilfe sich Gartenpflanzen hervorragend entwickeln können. So kann schon im Kindesalter das Interesse für die ökologisch sinnvolle Verwertung von Bioabfall geweckt werden und sich positiv auf den späteren Umgang mit Abfällen auswirken.

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