Svenja Schulze bei Kerstin Griese im Ratinger Bürgerhaus
Bundesumweltministerin: "Stadt soll seltener mähen"

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (links) diskutierte mit der Bundestagsabgeordneten Kerstin Griese im Ratinger Bürgerhaus über Klimaschutz und soziale Verantwortung.
  • Bundesumweltministerin Svenja Schulze (links) diskutierte mit der Bundestagsabgeordneten Kerstin Griese im Ratinger Bürgerhaus über Klimaschutz und soziale Verantwortung.
  • Foto: Büro Griese
  • hochgeladen von Thomas Zimmermann

Klimaschutz und soziale Verantwortung standen im Mittelpunkt des Polit-Talks „Kerstin Griese trifft … Svenja Schulze“, zu dem rund 150 interessierte Bürger am Montag ins Ratinger Bürgerhaus kamen. Gerade beim Klimaschutz habe es Fortschritte gegeben, betonte die Bundesumweltministerin.

So hätten sie und ihre Vorgänger den Minister-Kollegen bis in die jüngste Vergangenheit nur auf den Füßen stehen können. Das habe sich aber geändert. Jetzt müssten alle Minister jährlich ihre Zahlen vorlegen. Und wenn sie die gesteckten Umwelt-Ziele nicht erreichen, müssten sie innerhalb von drei Monaten ein Programm vorlegen, „wie sie wieder in die Spur kommen“.

Die Großindustrie arbeite bereits heute deutlich effizienter, beim Verkehr, beim Heizen und in der Landwirtschaft sei man aber noch nicht so weit. „Es muss mehr Anreize geben, auf klimafreundliche Technologien zu setzen“, begründete Svenja Schulze die CO2-Bepreisung.

"Insekten brauchen Rückzugsflächen"

Auch zu den Themen Wohngeld sowie Kohle- und Atomausstieg äußerte sich die Ministerin. Schließlich sprach die Ratinger Bundestagsabgeordnete Kerstin Griese mit der Artenvielfalt ein weiteres wichtiges Umweltschutzthema an. „Bei Artenschutz denken die meisten an Tiger und Elefanten“, erwiderte darauf Schulze. Wir wüssten aber von Krefelder Forschern, dass in Deutschland 70 Prozent der Insekten verloren gegangen seien. „Wir brauchen mehr Rückzugsflächen für Insekten“, forderte deshalb Svenja Schulze. In der lebendigen Diskussion ermunterte die Ministerin die Stadt Ratingen, seltener zu mähen, auch wenn manche Bürger kurz geschnittene Rasenflächen mögen.

Autor:

Thomas Zimmermann aus Ratingen

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