Wertvolle Erfahrungen sammeln
Schulabschluss und was kommt dann?

Wertvolle Erfahrungen kann man durch ein Freiwilliges Soziales Jahr oder den Bundesfreiwilligendienst bei der Lebenshilfe Kreisvereinigung Mettmann sammeln. Foto: Lebenshilfe/David Maurer
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Die Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Kreisvereinigung Mettmann ist eine Elternvereinigung, die sich seit 1963 für die Rechte von Menschen mit geistiger Behinderung und deren Angehörigen einsetzt. Sie versteht sich als Selbsthilfeorganisation von Menschen mit geistiger Behinderung, Eltern und Fachleuten. Sie ist Mitglied der Bundesvereinigung und dem Landesverband der Lebenshilfe.

Ratingen. Was tun nach dem Schulabschluss? Als Station zwischen Schule und Ausbildung oder Uni bietet sich ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder ein Bundesfreiwilligendienst (BFD) an. Bei der Lebenshilfe Kreisvereinigung Mettmann sind ab Sommer noch Stellen frei, um wertvolle Erfahrungen zu sammeln.

Ein FSJ oder ein BFD in einem der fünf Lebenshilfe-Wohnhäusern für Menschen mit geistiger Behinderung bietet jungen Menschen zwischen 16 und 26 Jahren viele Möglichkeiten und den positiven Effekt, die eigene Persönlichkeit weiterzuentwickeln, sich beruflich zu orientieren und den Alltag einer Wohneinrichtung aktiv mitzugestalten. Neben dem Umgang mit Menschen gehören Selbsterfahrung, Selbstreflexion und das Erlernen sozialer Kompetenzen.

Die Häuser der Lebenshilfe befinden sich in Velbert, Heiligenhaus, Ratingen und Langenfeld.

In allen Häusern gibt es im Sommer die Möglichkeit, einen Freiwilligendienst zu absolvieren, berichtet Marius Bartos, kaufmännischer Geschäftsführer. Die Aufgaben sind vielfältig und abwechslungsreich und umfassen Betreuung und Freizeitgestaltung.

Zum Freiwilligenprogramm gehören auch 25 Tage Seminar im Jahr mit den Schwerpunkten soziale, kulturelle und interkulturelle Kompetenzen und Persönlichkeitsbildung. Als Aufwandsentschädigung werden monatlich Taschengeld und eine Verpflegungspauschale gezahlt.

Veronika Trant aus Langenfeld erinnert sich, dass sie durch das FSJ festgestellt hat, was ihr liegt und hat danach eine Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin bei der Lebenshilfe gemacht. Nach einem Studienabschluss in Sozialer Arbeit hat sie mittlerweile die stellvertretende Leitung im Wohnverbund Langenfeld übernommen. Ihre berufliche Entwicklung hätte sie ohne das FSJ nie gemacht.

Interessierte können sich mit Fragen an Denise Niederelz, Personalreferentin, Tel. 02102/55192-44. oder per Mail: denise.niederelz@lebenshilfe-mettmann.de wenden.

Autor:

Elke Donau aus Essen-Süd

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