Krankenhaus in Ratingen-Mitte prüft Kooperation mit dem VKKD
Die St. Marien-Krankenhaus GmbH strebt ein Bündnis an

Der Eingangsbereich des St.-Marien-Krankenhauses
  • Der Eingangsbereich des St.-Marien-Krankenhauses
  • Foto: Thomas Zimmermann
  • hochgeladen von Thomas Zimmermann

Die St. Marien-Krankenhaus GmbH und der Verbund Katholischer Kliniken Düsseldorf (VKKD) streben an, gemeinsam in die Zukunft zu gehen. Wie die beiden Unternehmen am späten Mittwochnachmittag mitteilten, haben ihre Gesellschafter eine entsprechende Entscheidung getroffen. Außerdem haben sie ihre Geschäftsführer beauftragt, Möglichkeiten einer verstärkten Kooperation bis hin zu einer gemeinsamen Trägerschaft zu prüfen.

„Wir sehen in diesem Projekt viele Chancen für beide Seiten und setzen uns gemeinsam dafür ein, allen Einrichtungen und der gesamten Mitarbeiterschaft eine sichere Perspektive in einem starken Verbund zu geben“, erklärte gestern Ralf Hermsen, der die Geschäftsführung des St. Marien-Krankenhauses vertritt.
Dass sich das Krankenhaus einen starken Partner sucht, ist angesichts der rasanten Veränderungen im deutschen Gesundheitswesen nachvollziehbar. Politik und Krankenkassen streben eine deutliche Reduzierung der Krankenhausstandorte an und fordern eine zunehmende Spezialisierung in den verbleibenden Kliniken, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Deswegen hätten sich schon viele Kliniken zu Verbünden zusammengeschlossen. So können sie Synergien nutzen und Kosten sparen.

Kosten sparen, um die Versorgung zu sichern

Außerdem führen die beiden Unternehmen die räumliche Nähe, die gemeinsame kirchliche Trägerschaft und die identische Ausrichtung auf das Wohl der ihnen anvertrauten Menschen in den Kliniken und Heimen als Gründe für eine stärkere Zusammenarbeit an.
Dadurch könnten sie in Ratingen und Düsseldorf die Zukunft proaktiv gestalten und die Versorgung in der Region sichern. Bestehende Schwerpunkte sollen dabei auch im Sinne der Krankenhausplanung des Landes Nordrhein-Westfalen ausgebaut und gestärkt werden.
Nach Abschluss der Gespräche mit dem VKKD würden weitere Investitionen auch im Sankt-Marien-Krankenhaus folgen, versprach Ralf Hermsen. Aktuell stehe die Planung der weiteren Bebauung der Tiefgarage kurz vor dem Abschluss. Hier wird die St. Marien-Krankenhaus GmbH 31 Servicewohnungen und zusammen mit der Caritas für den Kreis Mettmann eine Tagespflege errichten. Dafür investiert das Unternehmen rund zehn Millionen Euro.

Autor:

Thomas Zimmermann aus Ratingen

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