Recklinghausen: Reihenweise Blutproben und Anzeigen nach Unfall

Nach einem Unfall an der Merveldtstraße musste die Polizei reihenweise Blutproben anordnen und Anzeigen schreiben.
Die Beamten wurden am letzten Wochenende nachts um 2 Uhr zu einem Unfall gerufen. Vor Ort standen drei kaputte Autos - Sachschaden insgesamt 23.000 Euro.
Ein Leichtfahrzeug ("Moped-Auto") war offenbar von der Fahrbahn abgekommen und gegen zwei andere Autos geprallt. Ein 18-Jähriger aus Recklinghausen gab an, er sei gefahren.
Eine Fahrerlaubnis hatte er nicht. Da er Alkohol getrunken hatte und zugab, kürzlich noch Drogen genommen zu haben, musste er für eine Blutprobe mit zur Wache. Den Schlüssel des Autos hätten seine Beifahrerin und er bei einem Freund an sich genommen, als dieser schlief.
Das kaputte Auto wurde mit einem Abschleppdienst zum Halter zurückgebracht. Bei den weiteren Ermittlungen meldete sich die Beifahrerin, eine 21-Jährige aus Recklinghausen, und sagte den Polizisten, Sie sei gefahren. Auch sie hatte Alkohol getrunken, Drogen genommen und keinen Führerschein. Als Beweis für ihre Fahrt zeigte sie den Beamten ein Video, das sie mit dem Handy gemacht hatten. Die 21-Jährige musste auch mit zur Wache - zum Blut abgeben.
Die Polizisten erkannten auf dem Video, dass noch ein Dritter mit im Auto saß. Der 19-jährige Recklinghäuser gab auf Befragen an, dass auch er vorher das Auto gesteuert habe - ohne Führerschein, aber unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen. Auch er musste an der Wache Blut abgeben.
Der Eigentümer des Autos erstattete ebenfalls Anzeige gegen das Trio.

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