„Die Fledermaus“: Höhepunkt der goldenen Operettenära

Auf der Bühne im Ruhrfestspielhaus sind Anja Markwart, Wolfgang Gerold, Christine Holzwart, Martin Rysanek, Nera Nicol und Hannes Prugger (v. l.) zu erleben.
  • Auf der Bühne im Ruhrfestspielhaus sind Anja Markwart, Wolfgang Gerold, Christine Holzwart, Martin Rysanek, Nera Nicol und Hannes Prugger (v. l.) zu erleben.
  • Foto: Rolf Bock
  • hochgeladen von Lokalkompass Kreis RE

Ein Schuss Spannung, eine Prise Frivolität und natürlich ganz viel Humor sowie Musik – das sind die Zutaten für die Operette „Die Fledermaus“.

Am 28. Dezember zeigt die Johann-Strauß-Operette-Wien das neuartige, an Wendungen reiche, musiktheatralische Ereignis im Ruhrfestspielhaus. „Die Fledermaus“ gilt als eine der berühmtesten Operetten von Johann Strauss und als Höhepunkt der „Goldenen Operettenära“. Sie wurde 1874 in Wien uraufgeführt. Die Arie „Mein Herr Marquis“ und der Chorwalzer „Brüderlein und Schwesterlein - Du und du“ sind bekannte Melodien aus der „Fledermaus“.

In einem Badeort bei Wien im Jahr 1870 spielt „Die Fledermaus“: Gabriel von Eisenstein muss für ein paar Tage ins Gefängnis. Der Notar Falke - der beim vergangenen Fasching als Fledermaus verkleidet war, und von Eisenstein damals lächerlich gemacht wurde - will sich für die damalige Schmach rächen.
Er überredet Eisenstein, ihn auf den Ball des Russischen Prinzen Orlowsky zu begleiten und erst in der Früh ins Gefängnis einzuziehen.
In Eisensteins Abwesenheit taucht unerwartet ein ehemaliger Liebhaber seiner Frau Rosalinde, der Opernsänger Alfred, auf. Als dann der Gefängnisdirektor Frank erscheint, um Eisenstein abzuholen, muss der Ex-Liebhaber gezwungener Maßen die Rolle des Ehemanns annehmen, also statt Eisenstein ins Gefängnis wandern.
Durch Falks Intrigen entsteht ein amüsantes Durcheinander in der Orlowsky-Villa: Eisenstein erscheint als französischer Marquis, Rosalinde als ungarische Gräfin, ihre Zofe Adele als begabte Schauspielerin. Im Gefängnis klärt sich dann alles auf und alle verzeihen einander den missratenen Scherz. Und aus der Zofe wird sogar – mit Orlowskys Unterstützung – wirklich eine Schauspielerin.

Die Operette „Die Fledermaus“ ist am Sonntag, 28. Dezember, um 15 und 20 Uhr zu sehen. Eintrittskarten gibt es zum Preis von 27,30 bis 54,50 Euro inklusive aller Gebühren an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Autor:

Lokalkompass Kreis RE aus Recklinghausen

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