Kunsthalle Recklinghausen: Internationaler Museumstag mit Penny Hes Yassour

Für die Kunsthalle hat die israelische Künstlerin Penny Hes Yassour dem Theater verwandte narrative Räume entworfen, die unsere Wahrnehmung von Raum und Zeit in Frage stellen.
  • Für die Kunsthalle hat die israelische Künstlerin Penny Hes Yassour dem Theater verwandte narrative Räume entworfen, die unsere Wahrnehmung von Raum und Zeit in Frage stellen.
  • Foto: Luitgard Nolte
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Zum Internationalen Museumstag am Sonntag, 19. Mai, kann in der Kunsthalle Recklinghausen die diesjährige Ausstellung der Ruhrfestspiele, „Penny Hes Yassour – Temp-Est“ besichtigt werden.
Die Besucher können die vier Installationen der israelischen Künstlerin zwischen 11 und 18 Uhr auf eigene Faust entdecken oder an einem von drei Rundgängen teilnehmen:

  • 11 Uhr: Öffentliche Führung durch die Ausstellung mit dem                                      Kunsthistoriker  Christof Belmann-Weinrich
  • 15.30 Uhr: Öffentliche Familienführung mit anschließendem                                         Kreativangebot, geleitet von Marieke Noordman
  • 16.30 Uhr: Öffentliche Führung durch die Ausstellung mit dem                                      Kunsthistoriker Christof Belmann-Weinrich

Außerdem findet zwischen 12 und 14 Uhr die Eröffnung der Griffelkunst-Ausstellung im Kabinett der Kunsthalle statt. Die Griffelkunst-Vereinigung Hamburg e.V. verlegt seit 1925 Editionen originaler Grafik. Heute bestimmen zumeist Auflagen zeitgenössischer Künstler sowie historische Fotoeditionen das Programm.
Der Eintritt in die Kunsthalle ist am Internationalen Museumstag frei, die Teilnahme an allen Angeboten ebenfalls kostenlos.

Zur Ausstellung von Penny Hes Yassour (Quelle: Kunsthalle Recklinghausen)

Für die Kunsthalle Recklinghausen hat die israelische Künstlerin Penny Hes Yassour dem Theater verwandte narrative Räume entworfen, die unsere Wahrnehmung von Raum und Zeit in Frage stellen. Eine der drei für Recklinghausen geplanten Installationen führt die Betrachter durch das Niemandsland des Jordantals, heute die Grenze zwischen Israel und Jordanien, eine scheinbar harmlose Naturidylle, die allerdings eine dichte Folge von alten Wachtürmen rhythmisiert und der Landschaft ihre vermeintliche Unschuld raubt – eine Grenzziehung aber auch zwischen Erinnerung und Vergessen. Das Pendant dieser harten Grenzsetzung bildet die zweite Arbeit, die sich mit dem Flug von Fledermäusen in geschlossenen Räumen auseinandersetzt und die Besucher diese klaustrophobische Situation unmittelbar erleben lässt. Eine dritte Installation begleitet filmisch die Errichtung eines riesigen Wasserbeckens auf der Grenze zwischen Israel und Palästina. Sie verfolgt mit poetischem Fingerspitzengefühl die brachialen Eingriffe in die Landschaft und zeigt am Ende ein neues Landschaftsbild, das gleichermaßen fasziniert und erschrecken lässt.
Anhang:
Pressefoto: Luitgard Nolte

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