Ruf der Heimatstadt
Stefan Prophet gibt nach sieben Jahren die Leitung der städtischen Musikschule ab

Bürgermeister Christoph Tesche und die Vorsitzende des Fördervereins der Musikschule, Maria Jahnke, bedankten sich beim scheidenden Leiter Stefan Prophet. Zum Abschied gab es ein Rathaus-Puzzle aus der Sonderedition des NRW-Heimatministeriums.
  • Bürgermeister Christoph Tesche und die Vorsitzende des Fördervereins der Musikschule, Maria Jahnke, bedankten sich beim scheidenden Leiter Stefan Prophet. Zum Abschied gab es ein Rathaus-Puzzle aus der Sonderedition des NRW-Heimatministeriums.
  • Foto: Stadt RE
  • hochgeladen von Hanna Assiep

Nach sieben ereignis- und erfolgreichen Jahren als Leiter der städtischen Musikschule verlässt Stefan Prophet am Jahresende Recklinghausen. Zum 1. Januar wird er Direktor der städtischen Musikschule in seiner Heimatstadt Dortmund.

„Ich bedauere diesen Schritt außerordentlich. Mit Stefan Prophet verlieren wir einen großartigen Mitarbeiter, der mit seinen kreativen Ideen und seinem großen Engagement ein echter Gewinn für unsere Stadtverwaltung war“, sagte Bürgermeister Christoph Tesche. Gleichwohl habe er Verständnis dafür, dass der scheidende Leiter dem Ruf in seine Heimatstadt folgt. Zumal die Musikschule dort noch größer sei, als die in Recklinghausen.

2014 hatte Prophet, damals aus Bergkamen kommend, die Leitung der Musikschule übernommen und war von Juli 2017 an auch stellvertretender Leiter des Fachbereichs Kultur, Wissenschaft und Stadtgeschichte. „Neben seinen fachlichen Qualitäten als Musiker hat er insbesondere großartige Netzwerkarbeit in der Stadt geleistet und die Musikschule damit neu positioniert und wesentlich stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit geholt“, lobte Tesche.

So kooperiert die Musikschule der Stadt heute in vielfältiger Weise heute mit Schulen, Bildungsträgern, Verbänden und Sozialträgern. Findig war Prophet auch, wenn darum ging, für neue Projekte Fördermittel zu akquirieren. Profitiert hat die Musikschule auch von seinen guten Kontakten in die Region. So ist Prophet Mitinitiator und Gründungsmitglied des Netzwerks Ruhrmusikschulen, dessen Sprecher er auch seit März ist. Mit dem Aufbau und der Etablierung von mehreren Ensembles, Kammerchor und Bigband hat Prophet das Profil der Musikschule deutlich ausgebaut. Vor allem war ihm stets die gezielte Förderung von Talenten ein Anliegen. Für seine Management-Qualitäten spricht auch, dass er auch in Corona-Zeiten dafür sorgt, dass der Unterricht vor Ort, aber auch mit digitalen Angeboten weitergeht.

Ein echter Aktivposten war der Chef der Musikschule auch bei der Erarbeitung des Kulturentwicklungsplans, der einen Schwerpunkt auf die Weiterentwicklung der Musikschule und der kulturellen Bildung legt. „Das Konzept, dass hinter dem Um- und Ausbau der Musikschule im Willy-Brandt-Park steht, trägt unverkennbar seine Handschrift. Er hat also deutliche Spuren hinterlassen“, sagte Bürgermeister Tesche. Im neuen Gebäude wird die Musikschule als Kreativzentrum auch die Bereiche Schauspiel, Tanz und Malerei forcieren.


Kein leichter Abschied

„Der Abschied fällt mir wirklich nicht leicht. Mit dem Neubau entsteht wirklich etwas Großartiges und die Musikschule erhält noch einmal zusätzliches Potenzial zur Weiterentwicklung. Doch bin ich in Dortmund sehr verwurzelt und habe deshalb zugegriffen, als sich die Chance ergab, dort eine neue Herausforderung anzunehmen“, sagte Prophet. Der Musikschule Recklinghausen bleibt er dennoch erhalten – als stellvertretender Vorsitzender des aktiven Fördervereins.

Die kommissarische Leitung der Musikschule übernimmt vorerst Harald Schollmeyer. Der Fachbereich Kultur, Wissenschaft und Stadtgeschichte bereitet aktuell bereits die Ausschreibung der Stelle vor.

Autor:

Lokalkompass Recklinghausen aus Recklinghausen

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