Vortragsreihe im Umspannwerk Recklinghausen ab Anfang 2013

Anfang des neuen Jahres startet im Umspannwerk Recklinghausen eine Vortragsreihe zum Thema „Energiewende und Energievisionen“. Im Mittelpunkt steht dabei die Elektrizität. Foto: Jakob Ehrhardt/ pixelio.de
  • Anfang des neuen Jahres startet im Umspannwerk Recklinghausen eine Vortragsreihe zum Thema „Energiewende und Energievisionen“. Im Mittelpunkt steht dabei die Elektrizität. Foto: Jakob Ehrhardt/ pixelio.de
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Wir befinden uns inmitten einer Energiewende. Das fossile Zeitalter nähert sich seinem Ende, den erneuerbaren Energien gehört die Zukunft. Doch Energiewenden hat es immer gegeben.
Im 20. Jahrhundert begann der Siegeszug von Öl und Strom. Erst die Entwicklung von Kraftstoffen auf Erdölba-sis ermöglichte die Massenmobilität unserer Zeit und die Elektrizität durchwirkt heute bekanntlich sämtliche Lebensbereiche. In der Kernkraft glaubte man zudem eine unerschöpfliche Energiequelle zur Stromerzeugung gefunden zu haben.
Im Zentrum gegenwärtiger Visionen stehen die erneuerbaren Energien. Mit ihrem Einsatz verbinden sich die nach wie vor aktuellen alten Ziele mit einem neuen: Es ist die Hoffnung, die natürli-chen Ressourcen schonen und den fortschreitenden Klimawandel aufhalten zu können.
Die in Kooperation mit den Volkshochschulen Herne und Recklinghausen im RWE Umspannwerk stattfindende Vortragsreihe widmet sich aus unterschiedlichen Blickrichtungen früheren und heutigen Energievisionen. Im Mittelpunkt steht dabei die Elektrizität. Sie die flexibelste Energieform und ihre Bedeutung wird künftig noch zunehmen. Der Eintritt ist frei.
Donnerstag, 17. Januar, 19 Uhr, Wolfgang König: „Vom solaren zum fossilen Zeitalter und zurück? Energienutzung von der Steinzeit bis heute.“ In der vorindustriellen Zeit standen den Menschen nur wenige Energiequellen zur Verfügung, wie menschliche und tierische Muskelkraft und die Wind- und Wasserkraft sowie das Holz als Brennstoff. Mit der industriellen Revolution begann das Zeitalter der fossilen Energieträger. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Geschichte der Energienutzung und fragt nach zentralen Umbrüchen und ihren Gründen.
Donnerstag, 31. Januar, 19 Uhr, Andreas Klapdor: „Die Wärmeversorgung der Zukunft.“ Durch die Energiewende werden an unsere Gebäude immer höhere Anforderungen gestellt. Der Vortrag beschreibt zunächst den Gebäudebestand in unserer Region und die politischen Rahmenbedingungen der Gebäudesanierung. Er zeigt die möglichen Einsparpotenziale bei Alt- und Neubauten auf und wirft einen Blick auf die prognostizierte Entwicklung des Energieverbrauchs und der Kosten im Wärmemarkt.
Donnerstag, 14. Februar, 19 Uhr, Hanswalter Dobbelmann / Steffen Eccarius: „Elektromobilität – Geschichte, aktueller Stand und Ausblick.“ Bereits 1881 wird auf der Internationalen Elektrizitätsausstellung in Paris das erste Elektroauto der Welt vorgestellt. Doch die benzingetriebenen Fahrzeuge setzen sich immer mehr durch.
Als Reaktion auf die drohende Ölknappheit und den Klimawandel hat die Bundesregierung beschlossen, die Weiterentwicklung des Elektroautos massiv zu fördern. Hanswalter Dobbelmann stellt in seinem Vortrag zunächst die Geschichte des Elektroautos vor. Anschließend wird Steffen Eccarius einen Überblick über den derzeitigen Stand der Elektromobilität in Deutschland geben und einen Ausblick in die Zukunft wagen.
Donnerstag, 28. Februar, 19 Uhr, Nina Möllers: „Strom kommt sowieso ins Haus, nutz das aus! Das Versprechen des allelektrischen Haushalts.“ Anfang des 20. Jahrhunderts standen die Deutschen der Elektrizität zunächst skeptisch gegenüber. Mit breit angelegten Werbemaßnahmen versuchte man, die Bevölkerung von der Überlegenheit der neuen Energieform zu überzeugen. Der Vortrag zeichnet die Geschichte der Elektrifizierung und Technisierung der Privathaushalte in Deutschland nach und thematisiert die Visionen und Realitäten des privaten Energiekonsums.
Donnerstag, 14. März, 19 Uhr: Michael Krause: „Nikola Tesla - Visionär der Moderne, Filmvorführung mit Diskussion.“ Der 1856 im heutigen Kroatien geborene Nikol Tesla gilt als Inbegriff des genialen und exzentrischen Erfinders. Er erschafft die Grundlagen des Rundfunks und der Fernsteuerung.
In vielen Dingen ist Tesla seiner Zeit weit voraus: Er propagiert als einer der ersten den Umweltschutzgedanken und eine gerechte, allen Menschen zugängliche Energieversorgung. Seine Ideen und Erfindungen leben weiter. Michael Krause zeichnet in seinem 52-minütigen Film ein umfassendes Bild des genialen Erfinders.
Rückfragen an Hanswalter Dobbelmann, Museum Strom und Leben, unter 02361/9842216 oder per E-Mail an Hanswalter.Dobbelmann@rwe.com.

Autor:

Lokalkompass Recklinghausen aus Recklinghausen

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