Wir sind das Ruhrgebiet! - Mit Rolf Rose auf den Spuren der Steinkohle

Rolf Rose hatte die Idee zu "Boente's Bergbautour" und freut sich auf die Premiere am 27. März.
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  • Rolf Rose hatte die Idee zu "Boente's Bergbautour" und freut sich auf die Premiere am 27. März.
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  • hochgeladen von Mirella Turrek

Unzählige Stadtführungen durch Recklinghausens schöne Altstadt hat Rolf Rose schon geleitet. Und auch die Kunst des Bierbrauens konnte er bereits etlichen Besuchergruppen in der Hausbrauerei Suberg's bei Boente näherbringen. Doch jetzt hat Rolf Rose tatsächlich ein bisschen Lampenfieber, schließlich ist "Boente's Bergbautour" ganz neu - und aus seiner eigenen Idee geboren.
Wenn "Boente's Bergbautour" am 27. März Premiere feiert, ahnt wohl niemand der Teilnehmer, wie viel Arbeit und Herzblut darin steckt. Doch wie ist die Idee überhaupt entstanden?
"Als die Bergbautouren mit dem Cabriobus ganz plötzlich und ohne Begründung eingestellt wurden, hab' ich gedacht: So ein Ding darf doch nicht sterben!", erzählt Rolf Rose, der auch diese Touren - so wie viele, viele andere auch - mit geleitet hat. "Wochenlang habe ich mir Gedanken gemacht, was man auf die Beine stellen kann." Dann hat er mit Uwe Suberg über seine Idee gesprochen, eine eigene Bergbautour zu veranstalten. "Und der war sofort begeistert!" "Boente's Bergbautour" war geboren.
Für Rolf Rose haben das Ruhrgebiet und der Bergbau eine ganz besondere Bedeutung. Er hat selbst auf der Zeche Recklinghausen II gearbeitet und war 33 Jahre lang Lehrer am Bergbau-Berufskolleg.
Für "seine" Bergbautour hat er ein Konzept geschrieben. Welche Stationen sollen besucht werden? Welche Orte sollen die Teilnehmer besichtigen? Welche Route fährt man am besten? Herausgekommen ist eine rund fünfstündige Bustour auf den Spuren der Steinkohle - inklusive "Pilsken und wat zu Futtern".
Acht Stationen stehen an. Treffpunkt ist bei Suberg's bei Boente, von dort aus geht es zur Schachtanlage General Blumenthal 1-2-6 und zum ehemaligen Grullbadschacht. Vorbei an der ehemaligen Schachtanlage Recklinghausen I geht es weiter zur Schachtanlage Recklinghausen II. Es folgt die Auffahrt auf die Halde Hoheward. Anschließend geht es weiter zum Bergbau- und Geschichtsmuseum Oer-Erkenschwick und zur Zeche König-Ludwig 4/5 Recklinghausen. Unter dem Motto "Dat schönste is dat Pilsken danach" endet die Tour mit der Einkehr in die Hausbrauerei Suberg's bei Boente, wo Phosphatstange (Currywurst) mit Pommes-Schranke serviert werden.
Ein tolles Programm mit vielen Highlights. Und auf was freut sich Rolf Rose ganz besonders? "Ich bin immer wieder beeindruckt, wenn ich oben auf der Halde stehe!", schwärmt er.
Und so ist die Vorfreude auf die erste Bergbautour bei dem sympathischen Stadtführer riesig - trotz Lampenfieber. Aber das gehört ja bei einer Premiere bekanntlich dazu. Apropos Premiere: Die erste Tour am 27. März ist bereits ausverkauft.

Auf einen Blick

  • "Boente's Bergbautour" findet von März bis Oktober an jedem letzten Mittwoch im Monat statt. Treffpunkt: 14.45 Uhr, Start: 15 Uhr.
  • Kosten: 45 Euro pro Person inklusive fünf Stunden Bustour, "Wat zu Futtern für unterwegs", "Pilsken, Flachmann & was gegen Durst", Eintrittgelder und Fahrt auf die Halde Hoheward, "Phosphatstange mit Pommes-Schranke & Pilsken" bei Boente, Souvernirs des Grubenladen.de.
  • Auf Anfrage sind Sondertouren möglich.
  • Weitere Infos und verbindliche Anmeldungen unter Tel. 9044990 oder per E-Mail an info@bei-boente.de.
Autor:

Mirella Turrek aus Recklinghausen

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