Kommunalen Servicebetriebe Recklinghausen sparen mehr als 12.000 Euro

Gudrun Engelhardt (B.A.U.M. Consult Gmbh), Michael Theben (Umweltministerium NRW), Ferdinand Zerbst (stellvertretender Bürgermeister Recklinghausen), Cay Süberkrüb (Landrat Kreis Recklinghausen), Markus Rengel (KSR Abteilungsleiter Technik) und Oliver Kullik (KSR) (v.l.) bei der Übergabe des Ökoprofit-Zertifikats. Foto: Stadt Recklinghausen
  • Gudrun Engelhardt (B.A.U.M. Consult Gmbh), Michael Theben (Umweltministerium NRW), Ferdinand Zerbst (stellvertretender Bürgermeister Recklinghausen), Cay Süberkrüb (Landrat Kreis Recklinghausen), Markus Rengel (KSR Abteilungsleiter Technik) und Oliver Kullik (KSR) (v.l.) bei der Übergabe des Ökoprofit-Zertifikats. Foto: Stadt Recklinghausen
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Genau 12.813 Euro und 59.476,44 Kilogramm CO² sparen die Kommunalen Servicebetriebe Recklinghausen (KSR) künftig ein. Das haben sie mit der Umsetzung eines Umweltprogramms erreicht.

Für dieses Ergebnis sind die KSR nun als „Ökoprofitbetrieb“ ausgezeichnet worden. Die KSR-Mitarbeiter planten in Zusammenarbeit mit der B.A.U.M. Consult GmbH das Programm und setzten es erfolgreich um.

Ökologischer und gleichzeitig profitabler - so sollte der Betrieb werden. In einer zweistündigen Betriebsbegehung prüfte eine Kommission das erarbeitete Umweltprogramm und konnte keine wesentlichen Mängel feststellen: Ziel erreicht. Gelobt wurde besonders, dass die KSR das Thema „Ökoprofit“ zur Chefsache gemacht hatten. Betriebsleiter Uwe Schilling setzte sich für Maßnahmen wie die Abschaffung der Coffee-to-go Becher, die Montage von Bewegungsmeldern im Zentrallager und die Überprüfung des Reifendrucks im Rahmen der Abfahrtskontrolle ein.

„Mit geringem Einsatz können wir künftig in manchen Bereichen viel Geld sparen“, erklärt Betriebsleiter Uwe Schilling. „Wir haben zum Beispiel die Temperatur in unserem Serverraum optimiert. Das hat uns nichts gekostet, spart aber fast 2.700 Euro im Jahr. Außerdem werden allein mit dieser Maßnahme zirka 9000 Kilogramm CO² eingespart. Das entspricht einem CO²-Ausstoß von 45.000 gefahrenen Kilometern mit dem Auto.“

Die KSR sind einer von insgesamt 16 Betrieben aus sechs Städten im Kreis Recklinghausen, die an dem Ökoprofit-Projekt teilgenommen haben. Aus Recklinghausen ist außerdem die Harold Scholz & Co. GmbH mit Einsparungen von 24,7 Tonnen CO² und 15.516 Euro als Ökoprofitbetrieb ausgezeichnet worden. Auch die Schloemer GmbH erhielt für ihre Einsparungen von 23,4 Tonnen CO² und 18.866 Euro das Zertifikat.

Ökoprofit ist eine kommunale Initiative, die vom nordrhein-westfälischen Umweltministerium finanziell gefördert wird. Begleitet wurde das Projekt in Recklinghausen von den Beratern der B.A.U.M. Consult GmbH und vom Fachbereich Planen, Bauen und Umwelt.

Weitere Informationen zum Ökoprofit-Projekt sind unter www.oekoprofit-nrw.de zu finden.

Autor:

Lokalkompass Recklinghausen aus Recklinghausen

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