Fachforum Nachhaltige Stadtentwicklung lud zur Gedenkveranstaltung für Vilim Vehauc, genannt Willi, ein

Die für Willi vom Fachforum Nachhaltige Stadtentwicklung gepflanzte Lärche
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Im letzten Jahr, als zum zehnten Mal die Lokale Agenda 21 zu Vorschlägen für den Recklinghäuser Agendapreis aufrief, wurde erstmals eine zum Zeitpunkt verstorbene Person vorgeschlagen. Hierbei handelt es sich um Vilim Vehauc, genannt Willi, der sich vorbildlich und selbstlos für seine zweite Heimat Recklinghausen einsetzte. So sammelte und sortierte Willi auf dem Zentralfriedhof Abfälle, die anschließend von KSR-Mitarbeitern abtransportiert wurden. Auf der Jurysitzung im November 2011 beschloss das Agendaforum, dass man keine posthume Verleihung des Agendapreises vornehmen möchte. Man einigte sich darauf, dass Willi auf der Agendapreisverleihung am 3. Februar 2012 gesondert gewürdigt werden soll.

Das Fachforum Nachhaltige Stadtentwicklung beschloss im Dezember 2012, dass es eine weitere Aktion zum Gedenken an Willi durchführen wird. Am 27. April 2012 war es so weit. Ungefähr 30 Bürger – darunter Vertreter aus Kommunalpolitik, Stadtverwaltung, Kirchengemeinden und Lokaler Agenda 21 – kamen zu der Gedenkveranstaltung. Man traf sich am Eingang des Zentralfriedhofs am Hohenhorster Weg. Ewald Zmarsly (Forumsprecher) begrüßte die Teilnehmer und nannte Grund und Ablauf der Veranstaltung. Leider war die Gedenktafel, die an „Willis Bank“ angebracht werden sollte, noch nicht fertig. Anschließend an Willis Grab erzählten Volker Hardt (Forumsmitglied und ehemaliger städtischer Abfallberater), Pfarrer Bernhard Lübbering (früher Gastkirche) und Thomas Hahn (Gemeinde St. Gertrudis) über Willis Leben. Danach sprach Pfarrer Lübbering ein Gebet. Das Fachforum Nachhaltige Stadtentwicklung, das seit vier Jahren im Rahmen des Tag des Baumes Pflanzaktionen durchführt, pflanzte zum Gedenken an Vilim Vehauc eine europäische Lärche (Larix decidua), der Baum des Jahres 2012. Der Standort befindet sich in der Nähe des Urnenfelds, Willis letzter Ruhestätte. Die Finanzierung des Baumes und der zu einem späteren Zeitpunkt angebrachten Gedenktafel erfolgte durch den Erlös der Versteigerung von eingetopften Pflanzen, die vom Betrieb „Frank Eschrich Baumschulen & Gartengestaltung“ gestiftet wurden, im Rahmen der Agendapreisverleihung. Wie bei den Pflanzaktionen in den Jahren zuvor wurden hierüber zwei Urkunden erstellt. Sie verbleiben beim Fachforum und der Institution, für die der Baum gepflanzt wurde. Auf der Urkunde sind die Funktionen eines Baumes aufzeigt. Der Text ist so gestaltet, dass er die Form eines Baumes hat. Das Fachforum hat vom Forum Grüne Stadt, die diesen Text auf Postkarten vertreibt, hierfür die Genehmigung erhalten.

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