Für das Miteinander: "Woche der Brüderlichkeit": Eröffnung findet im März 2018 in Recklinghausen statt

Gaben die Details zum Programm der "Woche der Brüderlichkeit" bekannt (v.r.): Der Erste Beigeordnete Georg Möllers, Christel Lewin (Vorstandsmitglied der christlich-jüdischen Gesellschaft Recklinghausen), Rudolf W. Sirsch (Generalsekretär des Koordinierungskreises der christlich-jüdischen Gesellschaften in Deutschland) und Ulrich Hempel (Vorstandsmitglied der christlich-jüdischen Gesellschaft Recklinghausen). Foto: Stadt
  • Gaben die Details zum Programm der "Woche der Brüderlichkeit" bekannt (v.r.): Der Erste Beigeordnete Georg Möllers, Christel Lewin (Vorstandsmitglied der christlich-jüdischen Gesellschaft Recklinghausen), Rudolf W. Sirsch (Generalsekretär des Koordinierungskreises der christlich-jüdischen Gesellschaften in Deutschland) und Ulrich Hempel (Vorstandsmitglied der christlich-jüdischen Gesellschaft Recklinghausen). Foto: Stadt
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Die bundesweite "Woche der Brüderlichkeit" wird in 2018 in Recklinghausen eröffnet. Im März findet im Ruhrfestspielhaus die feierliche Veranstaltung statt.

Seit 1968 verleiht der Deutsche Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (DKR) alljährlich bei der Eröffnung der "Woche der Brüderlichkeit" die Buber-Rosenzweig-Medaille an Persönlichkeiten, Initiativen oder Einrichtungen, die sich verdient gemacht haben um die Verständigung ethnischer und religiöser Gruppen oder Beiträge für die christlich-jüdische Zusammenarbeit geleistet haben.
Diese Medaille ist nach den jüdischen Religionsphilosophen Martin Buber und Franz Rosenzweig benannt. Zu den bisherigen Preisträgern zählen unter anderem Friedrich Dürrenmatt, Yehudi Menuhin, Altbundespräsidenten Richard von Weizsäcker und Johannes Rau, Daniel Barenboim und Schule ohne Rassismus.
Nach den Preisträgern der letzten Jahre, bei denen es eher um "interne", zum Beispiel kirchlich engagierte Personen und Institutionen im christlich-jüdischen Gespräch ging, die in der Öffentlichkeit kaum bekannt waren, hat sich die Deutschen Koordinierungsrats der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit (DKR) für einen Preisträger entschieden, der auch einer breiteren Öffentlichkeit bekannt ist.
Mit Peter Maffay fanden sie eine Persönlichkeit, die die ältere Generation kennt (Stichwort: "Über sieben Brücken musst du gehen"), die aber ebenso bekannt bei heutigen Kindern und Jugendlichen ist ("Tabaluga"), also generationenübergreifend oder generationenverbindend wirkt.

Peter Maffay erhält Auszeichnung

Peter Maffay ist aber vor allem ein Musiker mit großem sozialem Engagement, insbesondere für benachteiligte Kinder, mit langjährigem Einsatz für Versöhnung und Toleranz und tatkräftige Unterstützung von Aktionen gegen Rechts. Sein Handeln bietet somit vielfältige Identifikationsangebote, gerade auch für junge Menschen und kann Impulse für eigenes Engagement setzen.
"Musik", so Peter Maffay, "verbindet Religionen und Kulturen. Dies ist gerade jetzt ein unglaublich wichtiges Zeichen."
Peter Maffay wurde mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem Bundesverdienstkreuz und der Martin-Buber-Plakette und erhielt die Auszeichnung "Botschafter der Toleranz für zivilgesellschaftliches Engagement gegen Rassismus und Gewalt" durch das Bündnis für Demokratie und Toleranz.

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