Update: PETA setzt 1.000 Euro Belohnung aus - misshandelter Katze musste Bein amputiert werden

Übel, einfach nur übel, was der Katze angetan wurde.
  • Übel, einfach nur übel, was der Katze angetan wurde.
  • Foto: Tierheim Recklinghausen
  • hochgeladen von Kerstin Halstenbach

Nun hat sich die Tierschutzaktion PETA eingeschaltet: Sie setzt als Belohnung für die Ergreifung eines Tierquälers in Recklinghausen 1.000 Euro aus.

Das war passiert am 5. Oktober: Es war pure, gewissenlose menschliche Grausamkeit: Eine schwerst verletzte Katze wurde in Recklinghausen-Grullbad aufgefunden, in deren Vorderbein ein Pfeil steckte. Sie musste in einer Tierklinik behandelt und das Vorderbeim schließlich amputiert werden - die hohen Kosten trägt das Tierheim Recklinghausen, was den Tierschützern sehr schwer fällt.
Welcher Mensch oder welche Menschen auf die Katze geschossen haben, steht auch jetzt (Stand: Montag, 15. Oktober) noch nicht fest. Gefunden wurde sie am Freitag gegen 13.30 Uhr auf der Grullabadstraße, unter einem geparkten Auto liegend. Die Polizei bittet unter 0800/ 2361 11 11 um sachdienliche Hinweise. Auch das Tierheim (Waldstraße 2a in 45661 Recklinghausen, Tel. 02361/ 6 75 93) nimmt Hinweise entgegen. Außerdem sind nicht nur in diesem traurigen Fall von Tierquälerei und wegen der hohen Kosten für die Operationen Spenden willkommen, denn im Tierheim sind noch viele weitere Schützlinge zu betreuen.

Um die Suche nach dem Tierquäler zu unterstützen, setzt PETA nun eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro für Hinweise, die zu seiner Verurteilung führen, aus. Zeugen können sich ebenso telefonisch unter 01520-7373341 oder per E-Mail bei der Tierrechtsorganisation melden – auch anonym.
„Der Täter muss für sein gewaltsames Vorgehen zur Rechenschaft gezogen werden.“, sagt Judith Pein im Namen von PETA. „Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach Paragraf 17 des Tierschutzgesetzes und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden. Wer wehrlosen Tieren aus Spaß Schmerzen zufügt, der schreckt möglicherweise auch nicht vor Gewalttaten gegenüber Menschen zurück.“

Autor:

Kerstin Halstenbach aus Recklinghausen

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