Azubibetreuung durch hauptamtliche Praxiskoordinatorinnen
Caritashäuser optimieren Ausbildung in der Altenpflege

Katharina Schmidt (l.) und Nina Bohms sind die beiden neuen hauptamtlichen Praxiskoordinatorinnen beim Caritasverband für die Stadt Recklinghausen.
  • Katharina Schmidt (l.) und Nina Bohms sind die beiden neuen hauptamtlichen Praxiskoordinatorinnen beim Caritasverband für die Stadt Recklinghausen.
  • Foto: Caritasverband Recklinghausen
  • hochgeladen von Charmaine Fischer

Eine gute Ausbildung ist das Fundament eines erfolgreichen Berufslebens. Das ist in der Altenpflege nicht anders. Um seinem Nachwuchs in der Pflege eine besonders hochwertige Ausbildung zukommen zu lassen, hat der Caritasverband für die Stadt Recklinghausen, der insgesamt vier Seniorenheime und zwei ambulante Pflegedienste betreibt, zwei hauptamtliche Praxiskoordinatorinnen eingestellt.

Die beiden Frauen betreuen die 35 eigenen Azubis sowie die Azubis der externen Kooperationspartner im Rahmen der Ausbildung zu Pflegefachleuten. Sie stehen den Azubis zur Seite und tragen dazu bei, den eigenen Bedarf an Pflegefachkräften zu akquirieren.

Die beiden jungen Frauen kommen selbst aus der praktischen Pflege. So ist Nina Bohms, 37 Jahre alt, gelernte Altenpflegerin und hat eine Zusatzausbildung zur gerontopsychiatrischen Fachkraft absolviert. Ihre Kollegin Katharina Schmidt ist 26 Jahre alt und ebenfalls gelernte Altenpflegerin. Um als hauptamtliche Praxiskoordinatorin arbeiten zu können, mussten sie eine 300-stündige Zusatzausbildung erfolgreich durchlaufen.

"Soft Skills" gefragt

„Unser Job ist es, die Schüler bei der Arbeit zu begleiten und zu beobachten“, erklärt Nina Bohms, „dabei geht es zum einen darum, die Azubis anzuleiten und zu beurteilen. Aber auch ihre individuellen Stärken und Kompetenzen zu erkennen und ihnen ein möglichst neutrales Feedback zu geben, was für uns einfacher ist, da wir nicht direkt in den Pflegealltag und Hierarchien eingebunden sind. Das nimmt viel Druck“, so die Altenpflegerin.

Denn neben dem theoretischen, schulischen Teil ist die praktische Arbeit ein wichtiger Teil der Ausbildung. Hier sind die sogenannten "Soft Skills" gefragt, die einen guten Altenpfleger ausmachen. Um die gezielte Entwicklung und Bewertung dieser Fähigkeiten kümmern sich Nina Bohms und Katharina Schmidt. Von diesem umfassend ausgebildeten Personal profitieren nicht nur die Pflegeeinrichtung und die Bewohner. Sondern auch die Mitarbeiter selbst, die ihre Fähigkeiten optimal ausbauen können.

„Aktuell und zukünftig ist es für uns aufgrund des Fachkräftemangels elementar, dass wir eigene, qualitativ gut ausgebildete Pflegefachkräfte selber ausbilden. Unser Ziel ist, den Auszubildenden zum Ende der Ausbildung frühzeitig ein unbefristetes Anstellungsverhältnis in unserem Verband anzubieten und ihnen konkrete berufliche Fort- und Weiterbildungsangebote aufzuzeigen“, so Bernd Ader, Bereichsleiter Senioren und Pflege beim Caritasverband.

Autor:

Lokalkompass Recklinghausen aus Recklinghausen

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