Ab Freitag wieder zu haben
Schokolade für den guten Zweck: Eine Tafel für die Tafel

SkF-Vorsitzende Jutta Beeking (l.) und ihre Stellvertreterin Dr. Barbara Haase präsentieren die Solidaritäts-Schokolade.
  • SkF-Vorsitzende Jutta Beeking (l.) und ihre Stellvertreterin Dr. Barbara Haase präsentieren die Solidaritäts-Schokolade.
  • Foto: SkF Recklinghausen
  • hochgeladen von Michael Richter

Es ist die wohl süßeste Versuchung, die „Recklinghäuser Tafel“ in der Trägerschaft des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) Recklinghausen e.V. zu unterstützen: Die Tafel-Schokolade ist wieder da. Wer eine dieser Vollmilch-Schokoladen kauft, der spendet für die gute Sache.

Vom Reinerlös werden wichtige haltbare Lebensmittel zugekauft. Zum Auftakt der Solidaritätsaktion „Eine Tafel für die Tafel“ am Freitag, 29. Oktober 2021, bieten Ehren- und Hauptamtliche des SkF persönlich die Schokolade gleich an zwei Standorten an: bei Rewe Kramer, Oerweg 89 a, und bei Marktkauf Knödgen, Castroper Straße 124, jeweils von 12 bis 16 Uhr.
Keine Sorge: Wer am Freitag keine Zeit findet, zu Rewe Kramer oder Marktkauf Knödgen zu kommen, hat auch danach noch die Möglichkeit, sich solidarisch mit Menschen in prekären Lebenslagen zu zeigen. Die „Tafel für die Tafel“ gibt es ab dem kommenden Wochenende in insgesamt neun Geschäften im Stadtgebiet zu kaufen:

  • Buchhandlung Musial, Heilige-Geist-Straße 3
  • Weinhandlung Molitor, Hertener Straße 59
  • Bären-Apotheke, Münsterstraße 1
  • „En Vogue“, Wiethofstraße 1
  • Austermann – Der Brillenmacher, Schwertfegergasse 1
  • Attatroll Buchladen, Herner Straße 16
  • „Britts Bücherforum“, Bochumer Straße 137
  • in den Filialen der Bäckerei Hövelmann Hochlar, Sandweg 1, und Quellberg, Amelandstraße 17 („Norma“)

Drei weitere Geschäfte unterstützen die Aktion. Die Bäckerei Küper (Marienstraße 96) und das Haarstudio Side (Breite Straße 24) haben Schokoladen gekauft, um diese an Kundinnen und Kunden oder auch Mitarbeitende zu verschenken. Thomas Bernemann, Mitinhaber der Bernemann GmbH, hat wie im Vorjahr Tafeln zu 2,50 Euro gekauft und sie gleich wieder an die „Recklinghäuser Tafel“ zur Ausgabe an die Kundschaft gespendet – in diesem Jahr 100 Stück. „Allen, die unsere Aktion unterstützen, danken wir herzlich“, sagt SkF-Vorsitzende Jutta Beeking. „Wir freuen uns, dass sich diese Aktion, die unsere Vorgängerinnen ins Leben gerufen haben, in Recklinghausen etabliert hat und Anerkennung findet.“

Die stadtweite Solidaritätsaktion geht mittlerweile in die fünfte Runde. Sie ist für den Betrieb der „Recklinghäuser Tafel“ wichtiger denn je. Tafel-Koordinator Daniel Ruppert verweist auf die aktuell stark gestiegene Teuerungsrate. Bei Lebensmitteln liegt sie sogar weit über dem gewichteten Schnitt von vier Prozent. „Gerade in Zeiten von hoher Preissteigerung, während gleichzeitig die Einkommen nur unterproportional wachsen, ist es besonders wichtig, Kunden mit sehr günstigen Lebensmitteln zu versorgen. So werden sie finanziell entlastet. Außerdem erlaubt uns der Erlös der Aktion den Zukauf von Lebensmitteln, die sonst kaum an die Tafel gespendet werden und die natürlich auch für uns teurer geworden sind.“

Und das steckt hinter dieser Aktion
Wer die 100-Gramm-Vollmilch-Schokolade kauft, unterstützt die „Recklinghäuser Tafel“ in der Trägerschaft des SkF. Mit dem Reinerlös können haltbare Lebensmittel hinzugekauft werden. Eine Tafel kostet 2,50 Euro. „Die Käuferinnen und Käufer unterstützen eine wichtige soziale Einrichtung für Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt“, bringt es die SkF-Vorsitzende Jutta Beeking auf den Punkt, „und sie erkennen damit an, dass hier weiterhin Hilfe benötigt wird.“

Im Sommer 2017 hat der SkF Recklinghausen die Tafelschokolade erstmals ins Programm genommen. Anlass war damals das 100-jährige Jubiläum des Ortsvereins.

In der „Recklinghäuser Tafel“ decken sich aktuell rund 1400 Menschen mit Lebensmitteln ein, darunter etwa 400 Kinder. Einmal in der Woche können sie im Laden an der Herner Straße 47 gespendete Waren zu einem Zehntel des Discountpreises einkaufen. Menschen mit geringem Einkommen können so Geld für größere Anschaffungen ansparen. Dass alles klappt, dafür sorgen 90 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. An jedem Vormittag sammeln sie in Geschäften Lebensmittel wie Salat, Gemüse und Brot ein. Anschließend organisieren sie vier an Öffnungstagen in der Woche die Ausgabe der Ware.

Info
Sie wollen die „Recklinghäuser Tafel“ darüber hinaus unterstützen, zum Beispiel einmal in der Woche ehrenamtlich mithelfen oder eine Spende tätigen, dann melden Sie sich bei
Tafelkoordinator Daniel Ruppert,
Tel. 02361/ 31302,
E-Mail: daniel.ruppert@skf-recklinghausen.de.
Mehr Infos auch auf www.skf-recklinghausen.de („Engagement“ und „Spende“)

Autor:

Michael Richter aus Recklinghausen

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