Recklinghausen: Energieverbrauch sinkt deutlich - Sporthalle des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums komplett saniert

Stellten die Sanierungsmaßnahmen vor (v.l.): Tom Bauernfeind, stellvertretender Schulleiter, Volker Remmler und Heike Schneider, Fachbereich Gebäudewirtschaft, Erster Beigeordneter Georg Möllers und Martin Gohrke, Fachbereichsleiter Bildung und Sport.
  • Stellten die Sanierungsmaßnahmen vor (v.l.): Tom Bauernfeind, stellvertretender Schulleiter, Volker Remmler und Heike Schneider, Fachbereich Gebäudewirtschaft, Erster Beigeordneter Georg Möllers und Martin Gohrke, Fachbereichsleiter Bildung und Sport.
  • Foto: Stadt RE
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Die Sporthalle des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums wird derzeit komplett saniert. In diesem Zuge werden nahezu alle Bauteile erneuert, die für einen hohen Energieverbrauch verantwortlich sind. So wird die Sporthalle energetisch verbessert.
Die Lichtfassade, das Flachdach und die Elektronik entsprechen künftig modernen Standards der Energieeffizienz. Eine Besonderheit ist dabei die Installation einer Deckenstrahlheizung mit LED-Beleuchtung, die die alten Neonröhren ablöst.
"Mit der Baumaßnahme sorgen wir dafür, dass sowohl die circa 642 Schülerinnen und Schüler des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums als auch verschiedene Vereine die Sporthalle in Zukunft unter verbesserten Bedingungen nutzen können", sagt der Erste Beigeordnete Georg Möllers.
Der Boden, Prallschutz, Schwingtore, sämtliche Fenster und Türen sowie die Fassade der Einfachsporthalle werden umfassend saniert und erneuert. Außerdem erfolgt eine Kernsanierung der Sanitärräume. Hier steht neben Sanitär-, Heizungs- und Fliesenarbeiten auch eine Erneuerung der Innentüren und Trennwände sowie der Einbau wassersparender Armaturen an.
Nach der Sanierung werden die gesetzlichen Anforderungen der Energiesparverordnung (EnEV) unterschritten, teilweise sogar sehr deutlich. So wird der Energieverbrauch von derzeit über 220.000 Kilowattstunden pro Jahr (Energieeffizienzklasse G) laut Prognosen auf weniger als 80.000 Kilowattstunden pro Jahr (Energieeffizienzklasse B bzw. C) zurückgehen. Damit können die Kosten des Fernwärmeverbrauchs um mehr als 10.000 Euro jährlich gesenkt werden.
Bei der Einrüstung des Gebäudes kann der nahstehende Baumbestand erhalten bleiben, ohne dass die notwendigen Fassadenarbeiten eingeschränkt werden. Die Baumaßnahme wird rund neun Monate in Anspruch nehmen, die Fertigstellung ist für April 2020 geplant.
Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf etwa 1 Millionen Euro, wovon 90 Prozent durch Fördermittel im Rahmen des Kommunalinvestitionsfördergesetzes erstattet werden.

Autor:

Lokalkompass Recklinghausen aus Recklinghausen

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