Kreis Recklinghausen: "PoliTour" hat am Sonntag die Saison für Biker eröffnet

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Biker starteten zur ersten diesjährigen "PoliTour". (Foto: Polizei)

Die erfolgreiche Bikerkampagne "PoliTour 2018" ging am Sonntag, 6. Mai in den Saisonauftakt.

Etwa 120 Biker starteten am Sonntagmorgen in Borken, Coesfeld, Recklinghausen, Marl und Haltern am See zur ersten PoliTour im Jahr 2018. Angeführt wurde die Tour durch uniformierte Motorradfahrer der Polizei.
An verschiedenen Stationen bekamen die Teilnehmer wichtige Tipps und Informationen rund ums Motorradfahren und wurden für die Gefahren im Straßenverkehr sensibilisiert.
Als Besonderheit nahm eine Delegation des NATO-Hauptquartiers des Deutsch-Niederländischen Corps in Münster teil. Die zwölf Soldaten stammten aus insgesamt vier Nationen.
"Die PoliTour ist ein wichtiger Bestandteil der Verkehrssicherheitsarbeit des Polizeipräsidiums Recklinghausen. Unser Ziel ist es, sowohl das Gefahrenbewusstsein zu schärfen und die Handlungssicherheit für die Maschinen zu vertiefen. Dies ist für Motorradfahrer überlebenswichtig", so Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen.
Ein Garant für die erfolgreiche Durchführung der PoliTour der Polizei Coesfeld, Borken und Recklinghausen ist auch die Unterstützung durch externe Partner. Hierzu zählen der Kreis Recklinghausen, der ADAC, das Deutsche Rote Kreuz, das ifz (Institut für Zweiradsicherheit), die Verkehrswacht Recklinghausen - Land, die "Blue-Knights" und die Teams der Biker-Treffs Drügen Pütt und Longinusturm.

Die zweite PoliTour findet am 10. Juni statt.

Aufgrund der hohen Nachfrage sind bereits alle Teilnehmerplätze restlos vergeben.
Stationen und Themen der PoliTour:
Unfallanalyse von Motorradunfällen: Polizeibeamte geben Auskunft über ein markantes Unfallgeschehen und beschreiben typische Situationen, bei denen es immer wieder zu Verkehrsunfällen mit Motorradfahrern kommt.
Unfallfolgen: Erläuterung von typischen Motorradunfallverletzungen und Darstellung von Verletzungsmustern aufgrund fehlender Schutzkleidung durch einen Notarzt.
Erste Hilfe: Gemeinsam mit einem Mitarbeiter des DRK werden unter anderem das Abnehmen eines Motorradhelmes nach einem Verkehrsunfall sowie die "stabile Seitenlage" trainiert.
Bremsen / Ausweichen: Vertreter des Instituts für Zweiradsicherheit informieren die teilnehmenden Motorradfahrer über das sichere Bremsen mit dem Motorrad und bringen auf den Punkt, worauf es dabei ankommt.
Medizinisch Psychologische Untersuchung: Ein Vertreter des Straßenverkehrsamtes informiert über die Rechtslage zur Anordnung einer medizinisch psychologischen Untersuchung, auch unter dem Aspekt von Geschwindigkeitsüberschreitungen.
Geschicklichkeitstraining: Getreu dem Motto "Schnell fahren kann jeder" wird durch Mitarbeiter der Verkehrswacht ein Geschicklichkeitsparcours aufgebaut, der von den Teilnehmern durchfahren werden soll.
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