Ein Sonntag für die Kunst

An 17 Orten stellen Künstler am 4. November ihre Werke aus

Am 4. November findet der „18. Reeser Kunst Sonntag“ statt. An 17 Ausstellungsorten im ganzen Stadtgebiet stellen verschiedenste Künstler ihre Werke aus.

Erstmalig ist in diesem Jahr die Galerie Christina Büsen in der Jungblutstraße bei dem Event dabei. Bereits ab 28. Oktober werden dort drei Künstler ausgestellt: Roland Schell aus Essen bietet unter dem Titel „Alles fließt“ abstrakte europäische Malerei mit Lyrik. Der Bocholter Maler und Bildhauer Marco Büning hat sich mit Rhein und Rheinwiesen beschäftigt, es geht in seinen Arbeiten darum „fließende Stille“ darzustellen. Er malt äußerst reduziert, daher lassen seine Werke Raum zur Interpretation. Dr. Julian Busch aus Berlin zeigt Modelle und Zeichnungen aus dem Bereich Architektur.
     Außer der Galerie Christina Büsen sind auch die Künstler Rahel Kraft, Rainer Offergeld, Agnes Fürst und Andrea Sommer zum ersten Mal vertreten. Das Alte Amtsgericht Rees kann zum ersten Mal als Ausstellungsort beim Kunstsonntag genutzt werden. Außer Rahel Kraft stellen hier Silke Parras und Gerfried Schell aus. Schell zeigt hier Gemälde bekannter Künstler aus der Sammlung der Villa Burg aus Kalkar: Bernd Terhorst, Josef Mooren, Bernd Schulte, Jürgen Kirchhoff, Mannes Peters oder Otto Marx.
     Der Reeser Künstler und früherer Stadtplaner Michael Hoffmann ist seit dem ersten Kunstsonntag dabei. Außer seinen Niederrhein- und Reisebildern präsentiert er in seinem Kunstkabinett die neue Serie „Strandgut“. Hier hat er alle möglichen Dinge zeichnerisch festgehalten, die er am Meer, in Urlauben oder in Rees nach vielen Hochwassern eingesammelt hat. Aber auch das Thema Umwelt thematisiert er in dieser Serie, denn auch Gegenstände die im Meer herumschwimmen wie Plastik haben Platz in seinen Zeichnungen gefunden.
     Elisabeth Kemkes hat sich in ihrem Atelier „Artelli“ auf Wohn- und Arbeitsraumgestaltung spezialisiert, zu den klein- und großflächige Acrylbildern bietet sie auch die passenden Lampen an. Zur Verbesserung der Raumakustik in Büros gestaltet sie schalldämmende Bilder.
     Weit außerhalb, in Grietherort, warten am Kunstsonntag Maria Storm-Maas und Andrea Köster auf ihre Besucher. Storm-Maas lässt sich bei ihren Werken von der Natur inspirieren und malt, neuerdings auch etwas abstrakter, am liebsten Landschaften und Blumen. Passend dazu zeigt Andrea Köster floristische Werke, kombiniert mit Metall.
     Zur Orientierung hat die Stadt Rees einen Flyer zum Kunstsonntag aufgelegt. Ein Plan zeigt die Lage der einzelnen Ausstellungen, Fotos zeigen das Spektrum der ausgestellten Bilder.

Künstler und Ausstellungsorte

Aaldering´s Hotel Rheinpark, Vor dem Rheintor: Daniela Mattstädt, Monika Büdding, Sabine Günzel; Altes Amtsgericht Rees: Silke Parras, Rahel Kraft, Gerfried Schell; Anja & Achim Klaczynski, Fallstr. 12: June Erkelenz; ARTraum-MoSiMo-Galerie, Emmericher Straße 4; Atelier Artelli, Melatenweg 58b: Elisabeth Kemkes; Atelier Astrid Karuna Feuser, Lindenstr. 10, Haldern; Atelier Kunst-Forum, Rheinstr. 10: Metin Yildirim, Café Froschkönig, Rheinstr. 6: Daniela Schenk; Galerie Christina Büsen, Jungblutstr. 4: Julian Busch, Roland Schell, Marco Büning; Galerie Maria, Grietherbusch 17: Maria Storm-Maas, Andrea Köster; Kunstkabinett, Am Bär 7: Michael Hoffmann; Rathaus: Maryna Shefer; Rheincafé & Restaurant Rösen, Markt 6: Rainer Offergeld; Skulpturenpark; Sparkasse Rhein-Maas, Markt 4: Annette Verheyen, Agnes Fürst, Andrea Sommer; Städtisches Koenraad Bosmann Museum: Heiner Geisbe; Atelier, Fallstr. 17: Ulla Hornemann, Veronica Molenkamp

Dirk Kleinwegen / Stadtanzeiger Emmerich-Rees-Isselburg

Autor:

Dirk Kleinwegen aus Rees

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