Heike Beyer ist neue Rheinkönigin

Heike Beyer ist neue Rheinkönig, eingerahmt von Renate Bartmann und Christoph Gewers
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18. Rheinfest und tolles Herbstwetter lockte die Besucher

Das laut Bürgermeister Christoph Gerwers bestgehütete Geheimnis der Stadt Rees ist gelüftet. Heike Beyer ist die neue Rheinkönigin der Stadt Rees. Am Sonntag wurde die Nachfolgerin von Lina Nienhuysen vorgestellt.

Auf zu neuen Ufern, so lautet das Motto des diesjährigen Rheinfestes“, so stellte Renate Bartmann, Vorsitzende der Reeser Werbegemeinschaft, die Neuerungen vor. Erstmalig wurde die Rheinkönigin nicht im Vorfeld bekannt gegeben. Sogar der Bürgermeister erfuhr den Namen erst wenige Minuten vor der öffentlichen Bekanntgabe. Hinter einer Ziegenmaske versteckt fuhr Heike Beyer im Cabrio vor und wurde auf die Bühne gebracht.
     Erst als Bartmann ein paar Eckdaten zur neuen Königin vorlas, fiel bei vielen der Groschen: „Sie wurde am 20.06.1963 in Rees geboren und wuchs in Esserden auf. Der Vater war Schmied und Schützenmajor, die Mutter langjährige helfende Hand bei Robert und Rita Tillmann in den Rheinterrassen, also eine hervorragende familiäre Vorbelastung was soziales und kulturelles Engagement betrifft. Sie hat drei Kinder und zwei Enkel. Sie ist aktiv im Karneval (kfd-Karneval), in der Seniorenarbeit bei der Caritas und beim Kolpingverein. 2019 feiert sie gleich drei Jubiläen, 25 Jahre im Kolpinghaus, dort 50 Jahre Stammtisch, 60 Jahre Kolpinghaus, da fehlt als I-Tüpfelchen nur noch die Krönung zur Rheinkönigin.“

     „Die haben mich ausgewählt, weil ich überall aktiv bin“, erklärte Heike Beyer, „das Vereinsleben ist für mich sowieso das A und O, egal in welcher Form und daher kennen mich auch viele.“ Am meisten freut sie sich auf die Einsätze bei Messen, so etwas kennt sie bisher noch nicht.
     Auch Christoph Gerwers war äußerst zufrieden mit der neuen Regentin: „Ich glaube wir haben in diesem Jahr eine würdige Rheinkönigin ausgesucht.“ Er dankte auch Lina Nienhuysen für deren Tätigkeit im vergangen Jahr. Diese konnte wegen einem Aufenthalt in Berlin nicht an der Veranstaltung teilnehmen. Am Anfang der Woche begann die 19-Jährige ein zweiwöchiges Praktikum im Bundestag bei der Abgeordneten und stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Gitta Connemann. Nienhuysen hatte die Politikerin auf einer Veranstaltung der Nachtwächtergilde in Papenburg, ihrem Wahlkreis, kennengelernt und dort prompt ein Praktikum angeboten bekommen.
     Erstmalig war auch ein Truck der „NRW Selbsthilfe Tour 2018“ beim Stadtfest dabei. Veranstaltet vom Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband Kleve und Wesel stellten sich, innerhalb eines bunten Rahmenprogramms, Vertreter der einzelnen Selbsthilfegruppen vor. Neben der Elterngruppe Autismus und verschiedenen Suchthilfegruppen aus Xanten, Moers und Wesel war auch die Emmericher Suchtselbsthilfegruppe Abstinent e. V. mit dabei. „Die Gruppe unterstützt Betroffene und deren Familienangehörigen bei allen Süchten wie Alkohol, Medikamente sowie Spiel- und Online-Sucht“, erklärte Winfried Mehlko. Die regelmäßigen Gruppentreffen finden dienstags von 19 bis 21 Uhr im AWO-Heim in der Goebelstraße, Emmerich statt. Im Kreis Kleve gibt es zurzeit rund 160 Selbsthilfegruppen.
     Die Autohäuser der Region waren in der gesamten Innenstadt verteilt. Dazwischen waren Verkaufsstände für Deko, Schmuck, Kunstwerke aus Metall, Blumen, Elektromobile, Marmeladen und Liköre angesiedelt. Karlheinz Jargon aus Xanten bot beispielsweise filigrane Holzarbeiten an und man konnte ihm bei seinen Laubsägearbeiten über die Schulter schauen.
     Selbstverständlich hatten auch die Geschäfte im historischen Stadtkern geöffnet. Viele Gastronomiestände sorgten dafür, dass niemand hungrig oder durstig nach Hause gehen musste.
     Für Kinder standen Schiffschaukel, Rennsimulator, Trampolin oder ein Karussell parat. Im Bürgerhaus fand parallel zum Rheinfest die Spielmesse statt. Organisiert von den Jugendhäusern, den Tagesmüttern und der Stadtbücherei konnten Brettspiele für alle Altersklassen und in allen Genres ausprobiert werden. Für die großen Kinder ab 18, die dazu noch über einen Führerschein Klasse B verfügten, hatte die Firma Street Karts Niederrhein ein interessantes Angebot. Für fünf Euro konnte man eine Testfahrt in den bis zu 90 km/h schnellen Karts absolvieren. Wem das gefällt, der kann für 39 Euro pro Stunde ein Kart mieten und dann ab Haldern über die niederrheinischen Straßen fahren.

     Auf der Bühne unterhielt DJ Jan mit Musik und lustigen Späßen. Der Reeser Tambourcorps hatte in diesem Jahr andere Verpflichtungen, wurde aber durch die niederländischen Tröters entsprechend vertreten.

Dirk Kleinwegen / Stadtanzeiger Emmerich-Rees-Isselburg

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