Jubiläums-Wallfahrt

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Doppelte Teilnehmerzahl erwünscht – Bischof soll Wallfahrt begleiten

Am 25. und 26. August findet das 375-jährige Jubiläum der Rees-Kevelaer Wallfahrt von St. Irmgardis Rees statt.

In den letzten Jahren haben immer um die 60 Personen an der Fußwallfahrt nach Kevelaer teilgenommen. Beim 375-jährigen Jubiläum hofft man, die „normale“ Zahl mindestens verdoppeln zu können.

Man hat sich im Vorfeld einige Gedanken gemacht, weitere Personen zum Mitmachen zu bewegen. Es wurde 700 Briefe verschickt und alle Gruppen und Vereine wie Sport, Schützen, Karneval, Kinderkarneval, Tambour-Corps, Bruderschaften eingeladen.

Im Rahmen der Inklusion wurden die Lebenshilfe angesprochen, es soll dieses Jahr auch Menschen mit Handicap, die Möglichkeit der Teilnahme geboten werden. Für diese Personen, aber auch ältere Menschen werden Busse oder Planwagen eingesetzt, es kann individuell eine Strecke von 30, 20, 15, 10 oder 1,5 Kilometer gewählt werden. Auch Menschen mit anderen Religionen oder Kulturen, wie die meisten Flüchtlinge, sollen sich angesprochen fühlen.

Im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten ist geplant, dass auf der letzten Strecke eine Gruppe in mittelalterlicher Gewandung teilnimmt und ein Planwagen mit Pferden, den Zug auf den letzten eineinhalb Kilometern begleitet. Der Festgottesdienst orientiert sich an den Feierlichkeiten 1993. Dabei wird der festliche Teil mit Ankunft in Kevelaer und Ansprachen am Samstag stattfinden. Der festliche Teil mit dem Hochamt in der Basilika wird am Sonntag veranstaltet.

Verschiedene Chöre oder Musikgruppen werden an beiden Tagen für einen entsprechenden musikalischen Rahmen sorgen, die Absprachen laufen derzeit noch.

Das Motto der Wallfahrt „Suche Frieden“ wurde vom Bistum Münster vorgegeben und ist auch Thema des Katholikentages. Weihbischof Rolf Lohmann erwägt es, bei der Wallfahrt mitzulaufen. Lohmann ist Mitglied der Deutschen Bischofskonferenz und dort verantwortlich für Pilger- und Wallfahrten.

Der Fußmarsch am Samstag dauert rund sechs Stunden. Morgens um sechs Uhr geht es, nach dem Pilgersegen in der Pfarrkirche, zur Fähre. Dort wird übergesetzt und weiter Richtung in Richtung Kehrum gelaufen. Nach einer Messfeier ist dort Zeit für eine kurze Brotzeit. Die nächste Etappe geht nach Uedem, dort wird man auf die Radfahrer treffen und nach einer gemeinsamen Messe einen Teller Suppe essen. Dann geht es weiter bis nach Kevelaer, wo sich gegen 14 Uhr sämtliche Gruppen treffen und anschließend gemeinsam in die Kerzenkapelle einziehen.

Nach den weiteren Feierlichkeiten lassen sich abends die meisten Personen abholen und kommen auch am nächsten Tag wieder mit dem Auto nach Kevelaer. Dieses Jahr wurde auch eine größere Anzahl an Schlafmöglichkeiten in Jugendherberge und Priesterhaus organisiert.

Umfangreiche Informationen, allgemein zur Wallfahrt und zur diesjährigen Veranstaltung, findet man auf der Webseite www.st-irmgardiswallfahrt.de.

Autor:

Dirk Kleinwegen aus Rees

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