Karneval ohne Grenzen startete in Haffen

Das kleine und große Prinzenpaar marschiert ein. Foto: Ralf Beyer
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  • hochgeladen von Jörg Terbrüggen

Um 11.11 Uhr, also pünktlich zur närrischen Zeit, eröffnete der Präsident des Haffener Karnevals Verein 1851, Manfred Bockting, genannt „Bock“, die Gäste in der Schützenhalle. Anwesend waren am Sonntag auch der Haffener Ortsvorsteher Johann Venhorst und Bürgermeister Christoph Gerwers.
Dann erinnerte „Bock“ an den verstorbenen Hans Schneiders, der dreimal Prinz in Haffen war. „Aus diesem Grund wird die Standarte des HKV während der Session auch hier auf der Bühne stehen bleiben und nicht getragen werden“, so Bockting.

Von Helmut Heckmann

Dann ging’s los. Die scheidenden Prinzenpaare zogen mit der Garde in den Saal ein. Zunächst bedankte sich „Bock“ bei dem Kinderprinzenpaar und den „Großen“ für die schönen Stunden in der vergangenen Session. Prinz Josef bedankte sich beim Haffener Publikum, bei Bürgermeister Gerwers, der Tanzgarde und seinem Adjutaten.

Jetzt erklang der aufgefrischte, einst von „Cora“ gesungene Hit „Komm nach Amsterdam“ und das ließ schon darauf schließen, dass viele beim Prinzenraten den richtigen Tipp abgegeben hatten. Mit Prinz Wil I. und Manuela I. zog ein deutsch-niederländisches Prinzenpaar in den Saal ein. Dazu das neue Kinderprinzenpaar Lukas I. und Michelle I.
Der „Bock“ verteilte die Insignien für die karnevalistische Herrschaft und Wil I. mit seiner Manuela I. richteten die ersten Worte an ihre närrischen Untertanen indem sie sich vorstellten. Abschließend stellte Prinzessin Manuela I. fest: „Was Königin Beatrix und Merkel nicht schaffen, das machen wir hier ganz locker in Haffen.“ Und um dem Ganzen dann schließlich noch einen weiteren Höhepunkt zu verleihen, hatte das neue Regentenpaar den scheidenden Vorjahresprinzen zu seinem Adjutanten berufen.

Bürgermeister Christoph Gerwers verglich in seiner Rede die Wahl des neuen Prinzenpaares mit einem Märchen oder einem Abenteuerfilm. Dies kommt ganz auf die Betrachtung an.
„Es könnte heißen ,Wenn der Bock zweimal klingelt’“, so Gerwers. „Denn so begann es, als Manfred Bockting und Ex-Prinz Josef Pinto bei Manuela und Wil van Dijk eines schönen Abends vor der Haustüre standen und fragten, ob sich die beiden eine Regentschaft im Karneval vorstellen könnten.“ Es begann an diesem Abend ein Märchen, das sich vielleicht im Laufe der Session als spannendes Abenteuer herausstellt.

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